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Mehr neue Azubis - dennoch viele leere Ausbildungsplätze

Im Bereich der IHK Bonn/Rhein-Sieg wurden zum 30. September 2018 1.533 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrolle eingetragen - 27 davon im Gebäudereiniger-Handwerk. Dennoch blieben viele Azubi-Stellen unbesetzt.

Mehr neue Azubis - dennoch viele leere Ausbildungsplätze
Trotz vieler neuer Lehrlinge bleiben viele Ausbildungsstellen unbesetzt. -

Die „Hitliste“ der zehn ausbildungsstärksten Gewerke im Bereich Bonn/Rhein-Sieg wird angeführt vom KFZ Handwerk mit 284 neu abgeschlossen Verträgen, gefolgt vom Elektroniker (205), Anlagemechaniker (176), Friseure (150), Bäcker und Fachverkäufer (124), Maler- und Lackierer (121), Dachdecker (97), Metall (90), Tischler (84), Bau (52), Fleischer (28) und Gebäudereiniger (27).

Wie die zuständige IHK mitteilt, erreichten die Handwerksunternehmen in der Region im Ausbildungsjahr 2017/2018 erneut eine Steigerung neu abgeschlossener Ausbildungsverträge und übertrafen das Vorjahresergebnis deutlich. Dass der Ausbildungsmarkt aber aufnahmefähiger wäre, zeigt sich an vielen Stellen. In einigen Gewerken klagten die Unternehmen über zu wenige Bewerbungen junger Menschen, nicht alle Ausbildungsplätze konnten mangels geeigneter Bewerber besetzt werden.

Zum 30.09.2018 schloss die Ausbildungsbilanz des Handwerks in der Region mit einem Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Dies bedeutet eine Steigerung der neuen Ausbildungsplatzzahlen im vierten Jahr hintereinander. Insgesamt wurden bis zum 30.09.2018 in den bei der Kreishandwerkerschaft ansässigen Innungen 1.533 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrolle eingetragen. Mit insgesamt ca. 5.000 Auszubildenden in allen 3,5 Lehrjahren liegt die Ausbildungsquote bei rund acht Prozent.

Hohe Steigerungsraten sind wieder in den KFZ Handwerken festzustellen, aber auch im Bauhauptgewerbe, bei den Tischlern, den Metallberufen, Mechatronikern, Friseuren, Fleischern und Parkettlegern. Bei den Anlagenmechanikern und Bäckern bzw. Fachverkäufern stagnieren die Ausbildungszahlen. Deutliche Rückgänge gibt es lediglich im Maler- und Lackiererhandwerk sowie bei den Raumausstattern. / wz

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