Schweiz -

Korrupter Ex-Chef Haustechnik bei der Stadt Zürich

Der frühere Leiter Haustechnik bei der Stadtzürcher Immobilienbewirtschaftung habe sich bestechen lassen und Firmen bei der Auftragsvergabe begünstigt. Inzwischen steht der 39-jährige Angeklagte vor Gericht und hat die ihm vorgeworfenen Strafttatbestände bereits eingeräumt. Der Prozess vor dem Zürcher Bezirksgericht findet deshalb im abgekürzten Verfahren statt. Konkret geht es um mindesten 20 Fälle, bei denen der Mann falsche Rechnungen ausgestellt und Geldbeträge von etwa 40 000 Franken in die eigene Tasche gesteckt hat.

Die Masche des Leiters Hauswarttechnik zeigt deutlich, wie er seine Position als Amtsträger ausnutzte, um sich unrechtmässig zu bereichern. So schlägt er dem Geschäftsführer einer Zürcher Haustechnik GmbH im Sanitärbereich folgendes Geschäft vor: Die Firma soll die erbrachten Dienstleistungen überhöht und ausgeschmückt in Rechnung stellen. Das so gewonnene Geld würden sie dann untereinander aufteilen. Zwei Firmen lehnten solche unmoralischen Angebote ab und meldeten den Fall der Behörde.

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