Zu Ende denken -

Können Sie den gordischen Knoten lösen?l

Aber was tun mit den Euro-4- und Euro-5-Fahrzeugen in der Fahrzeugflotte?! Ein technisches Nachrüsten mit AdBlue wäre zwar möglich. Völlig ungeklärt (Herrn Dobrindt sei dank ...) ist hingegen, wer für die Kosten von 3.000 bis 5.000 Euro pro Fahrzeug aufkommt. Man braucht meiner Ansicht nach keine Glaskugel, um zu erraten, dass die Fahrzeugbesitzer auf dem Schaden sitzen bleiben. Umsteigen auf Elektro-, Wasserstoff- oder Solarantrieb? Der Elekroantrieb beziehungsweise die Akkutechnik ist noch nicht wirklich alltagstauglich und zudem fehlen zehntausende von Ladesäulen sowie ein einheitliches Ladesystem. Es gibt Wechselstrom, Drehstrom und Gleichstrom mit ingesamt zwölf verschiedenen Stecker- und mehr als 50 Kartenbezahlsystemen, die nicht kompatibel sind. So kann E-Mobilität nicht funktionieren! Brennstoffzellenantrieb mit Wasserstoff (mein heimlicher Favorit)? Meilenweit von der Serienreife entfernt.

Bleibt die Frage: Wie strukturiere ich meinen Fuhrpark, um zukunftsorientiert und wirtschaftlich zu agieren und dennoch den geschäftlichen Anforderungen mittelfristig gerecht zu werden? Viel Erfolg beim Lösen des gordischen Knotens! 

Uwe Büttner

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