Mitarbeiterführung -

Von Mitarbeitern kann man viel lernen Kluge Fragen stellen

  • ◆Ich kann mir gut vorstellen, noch länger hier zu arbeiten. Und dies, weil …
  • ◆Ich spreche mit Dritten (Bekannte, Freunde, Kunden) positiv über uns. Und dies, weil …
  • ◆Ich ermutige Interessenten, bei uns Kunde zu werden. Und dies, weil …
  • ◆Ich ermutige potenzielle Mitarbeiter, sich bei uns zu bewerben. Und dies, weil …
  • ◆Ich tue all dies nicht, weil …

Solche offenen Fragen zwingen den Mitarbeiter nicht in ein festes Antwortschema und sie degradieren ihn auch nicht zum Kreuzchenmacher. Sie geben ihm vielmehr die Möglichkeit, sich frei auszudrücken. So wird er sich intensiver mit den einzelnen Punkten auseinandersetzen - und das Unternehmen erhält brauchbarere Antworten.

Fragen wie diese dienen auch dazu, den Mitarbeiter aktiv einzubinden. So gewinnt dieser das gute Gefühl, den Dingen nicht ohnmächtig ausgeliefert zu sein. Vielmehr wird er zum Mitgestalter und kann wertvolle Beiträge leisten. Verantwortungsbewusstsein und auch Akzeptanz entwickeln sich dabei fast wie von selbst. Und der Führungskraft verhelfen die Antworten zu wertvollen Informationen, um schließlich bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Sehr effizient: Die „Gewissensfrage“

Meine Lieblingsfrage an die Mitarbeiter ist übrigens die „Gewissensfrage, und die geht so:

  • ◆„Lieber Mitarbeiter, stellen Sie sich vor, Sie wären unser Unternehmensgewissen. Was würden Sie uns sagen?“

Wird die Gewissensfrage schriftlich gestellt, kann dazu eine fiktive Person gezeichnet werden, bei der ein Engelchen und ein Teufelchen rechts und links auf der Schulter sitzen. Je nachdem lässt sich sogar ein Porträtfoto der befragten Person einbauen. Das macht die Sache dann noch emotionaler.

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