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Kärcher / GNF: Gemeinsam für sauberes Trinkwasser

Nachdem Kärcher zusammen mit dem Global Nature Fund (GNF) seit 2012 bereits 15 Pflanzenkläranlagen zur Abwasseraufbereitung auf verschiedenen Kontinenten realisiert hat, bauen die Projektpartner seit 2019 in Zentralkolumbien und Afrika zahlreiche Anlagen zur Versorgung von über 6.000 Menschen mit Trinkwasser.

In Zentralkolumbien ist der Global Nature Fund, eine internationale Stiftung mit Sitz am Bodensee,  mit der Unterstützung durch Kärcher und das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) schon seit Jahren aktiv. Nach dem Bau von Pflanzenkläranlagen realisierten die Projektpartner jetzt die Trinkwasserversorgung für 800 Menschen im Dorf Bocas del Carare sowie auf der im Río Magdalena gelegenen Insel Renacer. Im Fokus stand dabei die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Trinkwasser-Versorgung in Bocas del Carare sowie der Neubau einer Infrastruktur auf der Insel Renacer. Dazu wurden zwei Trinkwasserbrunnen gebohrt und mit solarbetriebenen Pumpen ausgestattet.

Hilfe zur Selbsthilfe

Um die Menschen für den Wert des Trinkwassers zu sensibilisieren, wurden alle angeschlossenen Haushalte mit Wasserzählern ausgestattet. Global Nature Fund Projektleiter Thies Geertz erklärt: „Im ersten Schritt dient das dazu, den Verbrauchern deutlich zu machen, wie hoch ihr Wasserverbrauch ist. Es war erfreulich zu sehen, wie schon nach wenigen Monaten der Testphase der Wasserverbrauch deutlich zurückging.“ Ganz im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe“ haben die Projektpartner Mitarbeiter für eine eigens gegründete lokale Wasservereinigung geschult. Die Aquaductos Veredales tritt als kommunaler Wasserversorger auf, wartet künftig eigenverantwortlich die Infrastruktur und zieht die Gebühren für das Wasser ein.

Brunnenbau in Burundi und der Elfenbeinküste

Nicht nur in Kolumbien leidet die Landbevölkerung unter der mangelhaften Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Auch in Burundi konnten bereits mehrere Trinkwasserprojekte realisiert werden. Seit 2019 werden die rund 800 Einwohner der Gemeinde Gitaza am Tanganjika-See mit sauberem Trinkwasser versorgt. In der westafrikanischen Elfenbeinküste konnte die lokale Partnerorganisation ADER (Action pour le Developpement et l´Encadrement Rural) mit Unterstützung durch Kärcher in den Dörfern Doué 1, Doué 2 und Guefensso mehrere Brunnen und Trinkwasserpumpen in Stand setzen. Davon profitieren insgesamt 4.500 Personen in 480 Haushalten, die jetzt mit gesundheitlich unbedenklichem Grundwasser versorgt sind. / GH

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