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Innung Berlin startet Imagekampagne

Zum 22. Weltkongress der Reinigungsbranche in Berlin (18. bis 22. September 2017) startet die Gebäudereiniger-Innung Berlin eine groß angelegte Außenwerbekampagne - um deutlich zu machen, wie wichtig, vielfältig und modern die Branche aufgestellt ist. Die Motive sind auch auf mobilen Werbeträgern und in den Berliner U- und S-Bahnen zu sehen.

Nahezu jeder glaubt zu wissen, was Gebäudereiniger tun. Aber vieles davon stimmt nicht oder schon lange nicht mehr. „Wer weiß schon, dass wir von Anfang an deutlich über Mindestlohn bezahlen oder auch weitreichende Serviceleistungen bieten, die über Unterhalts- und Glasreinigung hinausgehen“, sagt Obermeister Olaf Bande.

Mit den Motiven will die Innung ab 15. September aufklären und vermitteln, wie sich das Berufsbild verändert hat und wie breitgefächert das Angebot ist. „Das ist attraktiv für Kunden und Unternehmen, aber auch für Bewerber und den allgemeinen Arbeitsmarkt“, sagt Lehrlingswart Peter Hollmann, der besonders für den Einstieg in den Ausbildungsberuf werben will.

Dass auch provokante Motive entstanden sind, ist gewollt. Einerseits, um sich mit den Botschaften durchzusetzen, andererseits, um zum Nachdenken anzuregen. Immer wird aber auch ein humorvoller Ton getroffen. Und dass man Spaß an der Branche haben kann, zeigen die vielen Argumente, die die Imagekampagne unter die Menschen bringen will: Bezahlung nach Tarif, gute Ausbildung, starke Aufstiegschancen und weit mehr als nur körperliches Arbeiten.  

Möglich wurde die Kampagne, entwickelt von der Agentur Adrenalinsky (Berlin/Köln), auch durch zahlreiche Spenden der rund 120 Mitglieder der Berliner Innung.

Der Weltkongess der Reinigungsbranche findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag WFBSC-Kongress: Die Welt trifft sich in Berlin. / HH

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