Bildergalerie: Innovationen Herbst 2021: Kleine und große Helfer für das Gebäudereiniger-Handwerk (Teil 2)

Dampfsauger Blue Evolution von Beam
Bild: Beam
Den Dampfsauger Blue Evolution von Beam gibt es jetzt auch mit integriertem Touchscreen. Die digitalen Versionen des Blue Evolution S+ und XL+ lassen sich damit einfach bedienen. Anwender können am sechs Zoll großen Touchdisplay in sechs Sprachen Voreinstellungen speichern und sich in der animierten Menüführung Tipps zur Reinigung holen. Der digitale Blue Evolution meldet auch übers Display, wenn die Schale des Wasserfilters geleert oder Frischwasser für die Dampferzeugung aufgefüllt werden muss. Die Geräte der Blue-Evolution-Serie sind HACCP-zertifiziert und damit für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie zum Beispiel in der Lebensmittelbranche oder auch im medizinischen Umfeld geeignet. Alle Geräte sind mit UVC-Wasserfilter ausgestattet.
Kippcontainer von Bema
Bild: Bema
Als Teil des Saug-Kehrsystems von Bema eröffnet der neue Kippcontainer vielfältige Möglichkeiten. In Kombination mit der Saug-Kehrdüse (auf der Demopark 2019 mit der Silbermedaille als technische Innovation ausgezeichnet), dem Häckselgebläse sowie anderen Ausstattungskomponenten und Fremdsystemen sind die unterschiedlichsten Kombinationen realisierbar. Der Container erlaubt eine komfortable Hochentleerung mit einer Auskipphöhe von 1.500 Millimetern und hat ein Fassungsvermögen von 1.350 Litern. Mittels der optionalen Anhängerkupplung lässt sich zudem eine weitere Sammeleinheit anhängen. Über den Dreipunktbock ist das komplette System schnell einsatzbereit und bietet darüber hinaus auch Platz für ein weiteres Anbaugerät, wie zum Beispiel den Bema Groby light. Letzterer verspricht eine umweltschonende Grundreinigung sowie eine effektive Beseitigung von lästigem Wildkraut auch aus Rinnen und Fugen an schwer zugänglichen Stellen.
GreenMats von CWS
Bild: CWS
Mit den GreenMats und den GreenPremium Mats führt CWS zwei neue nachhaltige Produkte im Bereich Floor care (CWS Hygiene) ein. Die GreenMats sind besonders leistungsstarke und langlebige Schmutzfangmatten, deren High-Twist-Garn aus­schließlich aus recyceltem Polyester hergestellt wird. Pro Quadratmeter finden rund zehn entsorgte PET-Flaschen ­eine sinnvolle Wiederverwendung, was einem Recyclingvolumen von mehr als einer Million PET-Flaschen jährlich entsprechen wird. Zudem kommt beim Mattenrücken eine neu entwickelte Gummimischung zum Einsatz, welche komplett phthalatfrei, also frei von Gummiweichmachern, ist. Alexander Glatzer, Senior Product Manager CWS Floor care, sagt: „Die GreenMats sind ein Meilenstein auf dem Weg, unsere Produkte noch ressourcenschonender zu gestalten. Die derzeit im Umlauf befindlichen Standardmatten werden daher schrittweise durch die neuen GreenMats ersetzt, sobald das Ende des Produktlebenszyklus erreicht wurde.“ Die GreenPremium Mat besteht ebenfalls aus recyceltem Polyester und phthalatfreiem Gummi. Die Besonderheit dieser neuen Mattenart ist ein hartgewebtes Hardtop, welches dafür sorgt, dass die Matte auch unter Extrem­bedingungen und längerer Einsatzzeit tadellos funktioniert. Ein verstärkter Mattenrücken führt zudem zu bestmöglichen Liege­eigenschaften und einer erhöhten Sicherheit. Die längere Einsatzfähigkeit der Matte sowie die Serviceintervalle reduzieren den Emissionsausstoß ebenfalls.
Software 4.4 für Mähroboter von Echo Motorgeräte
Bild: Echo Motorgeräte
Echo Robotics entfaltet mit dem neuem Softwareupdate 4.4 weiteres Potenzial für die Musternavigation mittels RTK-GPS (­Real Time Kinematic – Global Positioning System). Während des systematischen Arbeitens in Bahnen werden Genauigkeiten von 2–3 Zentimetern erreicht bei einer Flächenleistung von bis zu 75.000 Quadratmetern. Mit der Software 4.4 mähen die Roboter die GPS-Arbeitsbereiche nacheinander ab, um unterschiedliche Grasaufwuchshöhen innerhalb einer Parzelle zu vermeiden. Für die Funktion der Musternavigation benötigen der Roboter und die RTK-Basisstation stets ein freies Sichtfeld zum Himmel. Innerhalb von Schattenbereichen kann der Empfang kurzzeitig ignoriert werden, da durch das Begrenzungskabel sichergestellt ist, dass der Roboter nicht aus seinem Arbeitsbereich fährt. In den GPS-Schattenbereichen halten die Roboter durch Algorithmen ihre Bahn. Für größere GPS-Schattenbereiche kann die herkömmliche Zufallsnavigation eingesetzt werden. Hierbei nutzt der Roboter seine Sensoren. Die Hybridtechnologie aus RTK-GPS und Begrenzungskabel erlaubt dem Roboter durch Zwischenbereiche, auch unter Bäumen, zu fahren. Auch wenn die Bäume den GPS-Empfang verhindern. Dies bietet mehr Flexibilität bei der Ladestationsplatzierung und höhere Ausfallsicherheit. Mit der Software 4.4 werden zudem GPS-Verbotszonen eingeführt. Die definierten Verbotszonen ermöglichen präzise Ausgrenzungen innerhalb großer Flächen festzulegen, ohne Änderungen am Begrenzungskabel vorzunehmen, zum Beispiel für das kurzzeitige Ausgrenzen von Flächen für Rasenreperaturen. Durch das ständige Mähen hinterlässt der Mähroboter sehr feinen Grasschnitt, der nicht weiter auffällt und daher nicht aufgesammelt werden muss. Der Grasschnitt sorgt gleichzeitig für eine natürliche Düngung des Rasens.
Floorzilla-Pads von Ecocoat
Bild: Ecocoat
Ohne chemische Reinigungsmittel und nur mit Wasser entfernen die Floorzilla-Pads von Ecocoat Verschmutzungen verschiedenster Art von Bodenbelägen wie Fliesen oder PVC, Industrieböden owie Kautschuk. Indem sich die Beschichtung der Pads beim Reinigungsvorgang der Oberflächenstruktur anpasst, lassen sich auch stark haftende Verschmutzungen entfernen. Dabei wird der Boden nach Aussage des Herstellers aufgrund der speziellen, mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts entwickelten Vreactiv-Technologie nicht angegriffen. Dieses neuartige Verfahren bindet Körner auf flexiblem Untergrund, zum Beispiel auf Hochleistungsschaumstoffen, und ermögliche so tiefenwirksame Reinigung, maximale Beweglichkeit der Körner und lange Haltbarkeit der geschaffenen Verbindungen. Die Pads lassen sich sowohl mit Rotations- als auch mit leistungsstarken Orbital-Reinigungs­maschinen nutzen.
MCB 3.0 von Empas
Bild: Empas
In der Wildkrautbekämpfung mit Heißwasser ist eine gleichbleibend hohe Wassertemperatur der wichtigste Faktor für die Entfernung der Pflanzen. Hier setzt Empas mit seinem Modell MCB 3.0 an: Das integrierte CTWF-System (Constant Temperature Water Flow) reguliert automatisch und rechnergesteuert die Temperatur in Abhängigkeit von der Wasser- und Außen­temperatur. So wird im geschlossenen System 102 Grad Celsius und beim Austritt an der Düse eine konstante Wassertemperatur von 99 Grad Celsius gewährleistet. Mit nur wenigen Durchgängen pro Jahr kann das Wildkraut damit effektiv und nachhaltig ohne Chemie entfernt werden. Die MCB 3.0 kann mit einem eigenen Lithium-Akku ausgestattet oder an ein Elektrofahrzeug angeschlossen werden. Aufgrund des modularen Aufbaus sind weitere Ausstattungen und Anpassungen möglich. Ob ein zusätzlicher Tank, eine höhere Pumpenleistung oder ein Doppelbrennerkessel – das Gerät kann an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Mit einer Zusatzdüse kann zudem die Möglichkeit der Hochdruckreinigung genutzt werden.
FieldBots.io von Feil, Feil, Feil
Bild: Feil, Feil, Feil
Das cloudbasierte Flottenmanagement Fieldbots.io erlaubt die Koordination von Saug-, Wisch- und Mährobotern unterschiedlicher Hersteller in einer Oberfläche. So kann der FM-Dienstleister gezielt Roboter warten, Verschleißteile austauschen und Verbrauchsmaterialien nachfüllen. Da FieldBots.io laut dem Anbieter Feil, Feil, Feil vermehrt in sensiblen Bereichen des CREM (Corporate Real Estate Management) eingesetzt wird, wurde nun ein spezielles Brückengerät namens „FieldBots Bridge“ entwickelt. Es übernimmt die Kommunikation zwischen den Saugrobotern und der FieldBots-Cloud und unterbindet den Datenaustausch des Roboters mit seiner Hersteller-Cloud. Dabei werde nicht in die Hardware oder Software des Roboters eingegriffen, um die ­Sicherheit des Roboters und die Gewährleistung nicht zu gefährden.
Fugimotors von Fugenial
Bild: Fugenial
Fugenial hat die Grundidee einer effizienten Fugenreinigung weiterentwickelt und stellt nun den Prototyp des Fugimotors vor. Dabei handelt es sich um eine maschinell betriebene Bürste, die das Reinigen von Fugen noch einfacher, leichter und bequemer machen soll. Der montierte Fuginator wird durch den geradli­nigen Schub gleichmäßig in der Fuge bewegt und der Nutzer schiebt lediglich die Maschine vorwärts. ­Eine Wasserzuführung kühlt die Borsten und spült die abgelösten Schmutzpartikel aus der Fuge. Der akkubetriebene Fugimotor vereint somit zwei Arbeitsvor­gänge, erlaubt ein erleichtertes Arbeiten im Stehen und eignet sich laut Fugenial insbesondere für großflächige Räume in Nassbereichen wie beispielsweise Schwimmbäder, Saunalandschaften und Thermalbäder.
Gemex Quality Pest Management – QPM
Bild: Gemex
Die Biozid-Verordnung hat die Verwendung von Bioziden stark eingeschränkt. Ebenso ist das Aufstellen von Schlagfallen nur im Zusammenhang mit ­einem vorausschauenden Schädlingsmonitoring erlaubt, die Tierschutzverordnung fordert deren tägliche Kontrolle. Für hygienesensible Bereiche mit großen Gebäuden hat dies hohe Kosten aufgrund eines erhöhten Personaleinsatzes zur Folge. Das Gemex Quality Pest Management – QPM ist ein Instrument zur Schädlingsbekämpfung und Schädlingsfreihaltung. Es kombiniert Befallsanalyse, artgerechte Tilgung von Schädlingen, kontinuierliches Schädlingsmonitoring, angemessene Strategien zur Befallsvermeidung und Dokumentation. Gemex hat dieses System ständig weiterentwickelt und führt QPM ALoRa ein. Dabei handelt es sich um ein innovatives Permanent-Monitoring von Schadnagern zur lückenlosen und gesetzeskonformen Überwachung der Aktivitäten von Schadnagern in Gebäuden. Die Zustände der Schlagfallen werden digital übertragen und informieren die Verantwortlichen via App oder E-Mail. Parallel werden die Daten in Echtzeit aufgezeichnet und sind visualisiert abrufbar. Der Status der Fallen lässt sich zudem in einer Grundrissdarstellung des Gebäudes einsehen. Das System überwacht die Funktionsweise seiner Komponenten ständig selbst und ist damit revisionssicher. Zu diesem Zweck sind die genormten Schlagfallen und Schlagfallenboxen mit integrierten Sensoren versehen. Sie detektieren die Aktivitäten von Schadnagern rund um die Uhr. Gemex arbeitet bei der Übertragung mit einer End-to-end-Verschlüsselung, sodass auch Datensicherheit gewährleistet ist. Zum Schutz vor Staub und Überflutung sind die Fallen zudem nach IP 67 zertifiziert. Die LoRa-Funktechnologie sorgt nicht nur für eine herausragende Signalstärke, sondern gibt auch aktiv Meldung über die Funktionsfähigkeit des Systems. Damit kann Gemex Revisionssicherheit garantieren.
MelaminPlusPads von Haid-tec
Bild: Haid-tec
Für die kompakte Scheuersaugmaschine NUC244NX von Numatic hat Haid-tec die MelaminPlusPads angepasst und optimiert. Die Pads haben genau den passenden Durchmesser, so kann die volle Arbeitsbreite ausgenutzt werden, wobei auch kein Streifen zwischen den Pads ungereinigt bleibt. Auch die Aussparungen im Schaumteil wurden exakt angepasst, damit ein vollflächiger Kontakt mit dem Bodenbelag gewährleistet wird und sich die Pads einfach montieren lassen. Zudem ­wurde der Fertigungsprozess optimiert. Durch die neue Melaminschaumkombination gelang es, die Standzeiten zu verbessern. Je nach Bodenbelag werden laut Hersteller Flächenleistungen von 10.000 Quadratmetern und mehr pro Padsatz erreicht.
Stufenanlegeleiter 8512 von Hymer
Bild: Hymer
Einen sicheren Stand nach den technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) verspricht die neue Stufenanlegeleiter 8512 von Hymer. Der besondere Pluspunkt: Ab einer Größe von zwölf Stufen ist die Leiter mit gebogener Traverse ausgestattet. Mit einem Bodenfreiraum von 125 Millimetern sei ein flexibler Einsatz der Leiter dadurch auch auf unebenen Untergründen gewährleistet. Im Gegensatz zu Leitern mit gerader Traverse könne die Stufenanlegeleiter also beispielsweise auch Bodenunebenheiten im Freien oder bei der Baustellenreinigung ausgleichen. Nachrüstbare Fußspitzen verhindern ein Abrutschen auf weichem Untergrund. Für weitere Informationen zum Thema Leitern steht auf der Website von Hymer-Leichtmetallbau das Whitepaper „Stufe statt Sprosse – Neuerungen in der TRBS 2121-2 für mehr Sicherheit und optimalen Gesundheitsschutz“ kostenlos zur Verfügung.
Unisex-Arbeitshose Toronto von Kaya&Kato
Bild: Kaya&Kato
Von Kaya&Kato gibt es eine neue Unisex-Arbeitshose für Reinigungskräfte. Das strapazierfähige, robuste Material des Modells Toronto ist atmungsaktiv und lässt sich laut Hersteller angenehm weich auf der Haut tragen. Zwei schräge Eingriffstaschen vorne und zwei aufgesetzte Taschen hinten bieten Stauraum. Der Bund lässt sich mit Gürtelschlaufen und Elastikeinsatz problemlos in der Weite anpassen. Damit gewährleistet die Arbeitshose in der Farbe Schwarz eine bequeme Passform und maximale Bewegungsfreiheit.
G-Serie von Kubota
Bild: Kubota
Von der Demopark wurden Kubotas Mähtraktoren der G-Serie mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Die G-Serie wird in zwei Motorvarianten und Arbeitsbreiten (122 und 137 Zentimeter) angeboten. Die Maschinen sind sowohl mit Boden- als auch mit Hochentleerung verfügbar. Innovativ ist der hydrostatische Fahrantrieb mit lastabhängiger Regelung. Integrierte Zurrpunkte erleichtern die Ladungssicherung beim Transport. Die Fachjury betitelt die G-Serie als einen Allrounder – egal, ob auf dem Sportplatz oder im hohen und dichten Gras einsetzbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen HST-Getrieben wird bei diesen Mähtraktoren das Volumen des HST-Motors lastabhängig geregelt. So wird die Spannweite der Getriebeübersetzung stark vergrößert. Resultat: Bessere Steigfähigkeit am Hang durch größeres Drehmoment und höhere Endgeschwindigkeit durch eine größere Endübersetzung. Als weitere Besonderheiten sind zu nennen: die Entleerhöhe des Grasfangbehälters, der Messerantrieb über ein Stirnradgetriebe und der hohe Komfort für den Bediener. Zudem bietet die G-Serie eine zusätzliche Klappe am Mähwerksausgang. Auch bei komplett verstopftem Auswurfkanal kann der Bediener vom Fahrersitz aus das System ohne Hilfsmittel reinigen. Vorteilhaft ist auch die hohe Wartungsfreundlichkeit in Kombination mit dem großen Kraftstofftank.
Mascot Accelerate Safe Warnschutzhosen
Bild: Mascot
Mit der neu eingeführten Kollektion Mascot Accelerate Safe bietet Mascot Arbeitshosen aus Vier-Wege-Stretchstoff und mit zertifizierter Sicherheit an. Die Kollektion umfasst Arbeitskleidung für Damen und Herren in drei fluoreszierenden Farben und mit verschiedenen Kontrastfarben. Damit erhalten Unternehmen unabhängig von der Branche eine hohe Flexibilität bei der Zusammenstellung der Kleidung, passend zum Fachbereich und den eigenen Vorlieben. Die neuen Warnschutzhosen zeichnen sich durch geringes Gewicht, ­hohe Sichtbarkeit und viel Komfort aus. Die Hosen sind in alle Richtungen dehnbar und der Stoff folgt bei der Arbeit immer den Körperbewegungen, ob in kniender oder in stehender Haltung. Gleichzeitig kehrt das elastische Gewebe in seine Originalform zurück, so dass die Hose auch nach häufigem Tragen die Passform behält. Zudem fühlt sie sich weich auf der Haut an und hat eine wasserabweisende Oberfläche. Die Hosen sind mit Vorder- und Gesäßtaschen, Knopf zum Befestigen eines Messerhalters sowie einer Schenkeltasche mit Handyfach für sichere Aufbewahrung ausgestattet. Die Knietaschen sind mit Cordura verstärkt, um dem hohem Verschleiß während eines langen Arbeitstages standzuhalten, und sind zudem verstellbar. Neu ist die spezielle schmutzabweisende Struktur der Taschenklappen, durch die sich Schmutz nicht so schnell festsetzen kann.
PropOps Winterdienst-Bot
Bild: PropOps
PropOps.com, die FM-Cloud des gleichnamigen Anbieters für die Überwachung und Dokumentation von Betreiberpflichten, macht rechtzeitig zum Winter den Schritt in das infrastrukturelle Gebäudemanagement. Das bedeutet: Die bisherigen cloudeigenen Softwarebots, die die Wartung der technischen Anlagen und deren Dokumentation rund um die Uhr automatisch überwachen, werden um einen speziellen Bot für den Winterdienst ergänzt. Dieser beobachtet und dokumentiert das Wetter am jeweiligen Immobilienstandort, entscheidet selbstständig über Aufträge zu Kontrollfahrten und Räum- und Streudiensten und delegiert diese anschließend an die richtigen Ansprechpartner beim FM-Dienstleister. Anschließend kontrolliert er die Erfüllung der Aufträge – auf Wunsch sogar mit Leistungsnachweis – und archiviert den erbrachten Winterdienst dauerhaft im jeweiligen Immobilienscheckheft. Somit sei auch im Sommer 2022 noch gewährleistet, dass im Zweifelsfall der Winterdienst per Knopfdruck in Sekundenschnelle nachgewiesen werden kann.
Steiger T 300 XS von Ruthmann
Bild: Ruthmann
Die neue Arbeitsbühne Steiger T 300 XS von Ruthmann ist mit 7,59 Metern Länge mehr als 60 Zentimeter kürzer als der bisherige Steiger T 300 und damit nach Aussage des Herstellers die kompakteste 30-Meter-Arbeitsbühne auf einem 7,49-Tonnen-Fahrgestell am Markt. Mit 23 Metern hat sie zudem zwei Meter mehr an Reichweite im Vergleich zum Vorgängermodell. Durch die kürzere Baulänge und den verringerten hinteren Überhang lasse sich die Arbeitsbühne sicherer im urbanen Umfeld einsetzen. Aufgrund der höheren Reichweite decke sie zudem einen noch größeren Einsatzbereich ab, ohne die Hubarbeitsbühne umsetzen zu müssen. Nicht zuletzt wurde die Korblast auf nun 350 Kilogramm gesteigert. Auch „am Boden“ bietet die Arbeitsbühne Neues. So kommt zum ersten Mal in einer T-Baureihe serienmäßig die Stützenbedienung zum Einsatz, die bereits in der TB-/TBR-Baureihe etabliert ist. Diese Steuerung ist auf Augenhöhe am Chassis integriert und verfügt unter anderem über gut erkennbare Schalter, die ihre Farbe verändern können.
FBS Fußbodenstripper von Schwamborn
Bild: Schwamborn
Schwamborn, Anbieter von Betonschleif- und Reinigungsmaschinen, rundet sein Produktportfolio mit sogenannten Fußbodenstrippern für die Entfernung von Bodenbelägen und ihren Verklebungen ab. Das Angebotsspektrum reicht von kompakten, robusten Maschinen für kleine und mittlere Flächen wie den Modellen FBS 105 oder FBS 190, die mit einer Hydrauliktechnik besonders leistungsstark sind, bis hin zu Aufsitzgeräten. So kann mit dem Aufsitz-Fußbodenstripper FBS 1200 ein verschlissener Sportboden in einer Turnhalle schnell und gründlich entfernt werden. Auch die Auswahl an passenden Werkzeugen ist groß: Für Presskies, Fliesen und Keramik werden Messerschäfte eingesetzt. Für die Entfernung von Linoleum, Sportbelägen, Teppichboden und Kleber ist ein Sortiment unterschiedlicher Messer und Schaberblätter erhältlich. Diese sind in Geometrie, Abmessung und Schärfegrad auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt.
Zeiterfassungssystem Trac von Schneidereit
Bild: Schneidereit
Schneidereit Professional hat sein Zeiterfassungssystems Trac modernisiert und lenkt nach eigenen Angaben den Produktschwerpunkt noch mehr auf die Kundenanforderungen. Auch kleine Unternehmen oder solche mit wechselnden Objekten können nun von der Software profitieren. Das Solinger Unternehmen baut auf ein System aus flexiblen Bausteinen: Die Zeiten der Mitarbeitenden werden unkompliziert und intuitiv mit Trac.team erfasst. Hierbei werden kunden­eigene Endgeräte (BYOD), Mietgeräte oder bei Bedarf fest installierte Terminals eingesetzt. Auch ein Telefonanruf auf eine eigens hierfür eingerichtete Rufnummer erfasst die Zeiten der Mitarbeitenden. Die Daten werden automatisch an das Mana­gementsystem Trac.manager übergeben. Hier können Objektleiter Dienst- und Revierpläne erstellen und deren Einhaltung mittels eines Soll-Ist-Vergleichs prüfen. ­Eine Besonderheit bildet Trac.live. Hier kann das Management in Echtzeit sehen, welcher Mitarbeitende in welchem Objekt ist. Für Kunden werden passgenaue Schnittstellen zu deren Lohnabrechnungsprogrammen erstellt und auch die Programmierung individueller Wünsche ist möglich. Mit Trac.service erhält der Kunde jederzeit und kostenfrei Support zu allen Themen rund um die Nutzung von Trac. Automatische Systemupdates und branchenspezifische Weiterentwicklungen der Software runden das System ab.
Arch Fit von Skechers Work
Bild: Skechers
Wer bei seinen Sport- und Walkingschuhen bereits auf die bequeme Einlegesohle Arch Fit zählt, kann dies künftig auch bei seinen Berufsschuhen tun. Denn Skechers Work überträgt die Freizeitsohle, die das Fußgewölbe unterstützt, nun auf drei seiner Work-Modelle – eines für Damen und zwei für Herren. In der Arch-­Fit-Technologie stecken mehr als 20 Jahre Erfahrung mit dem Aufbau von Innensohlen: Auf der Basis von 120.000 Scans unbelasteter Füße haben Podologen für Skechers die herausnehmbare Einlegesohle Arch Fit entwickelt. Sie passt sich individuell an und unterstützt das Fußgewölbe. So verteilt sich das Gewicht gleichmäßig und punktuell entsteht weniger Druck auf die Füße. Alle Arch-Fit-Work-Modelle haben neben der extra bequemen Innensohle eine stark rutschhem­mende Laufsohle. Sie gewährleistet auch auf nassen oder feuchten Böden den bestmöglichen Halt. Die Berufsschuhe sind aus dem Obermaterial Mesh/Synthetik gefertigt, wodurch sie leicht und angenehm zu tragen sind. Der Arch Fit SR Axtell für Herren und das Modell Arch Fit SR für Damen sind sportliche Schnürschuhe. Die zweite Herrenvariante der Reihe, der Skechers Cicades, ist ein leichter Slip-On-Schuh, der sich schnell an- und ausziehen lässt. Für sicheren Halt am Fuß und als besonderes Designelement besitzt der Schuh ein breites Gummiband über dem Fußspann.
Maximalkonzentrate von Solution Glöckner
Bild: Solution Glöckner
Basierend auf fünf Maximalkonzentraten für Sanitär, Glas, Oberflächen, ­Glanzwischpflege und Ultranetzer (in Vorbereitung) bringt Solution Glöckner ein neues nachhaltiges Konzept für die Unterhaltsreinigung auf den Markt. Verdünnungen werden mit Dosieranlagen vorgenommen. Ein internes Flaschentauschsystem spart dem Anbieter zufolge circa 99 Prozent Verpackungsmittel. Zudem reduziere das Konzept die Reinigungschemiekosten für den Anwender um mindestens zwei Drittel. Alle zuvor genannten Produkte sollen zeitnah auch in einer EU-Eco-Label-Version erhältlich sein.
Hochdruckreiniger RE 150/170 Plus von Stihl
Bild: Stihl
Mit einem maximalen Druck bis zu 180 Bar versprechen die kompakten Hochdruckreiniger RE 150/170 Plus von Stihl schnell Sauberkeit. Ein 2,9 beziehungsweise 3,3 Kilowatt starker Induktionsmotor erzeugt in den Geräten einen Arbeitsdruck von 10 bis 140, respektive 150 Bar bei einer maximalen Wasserleistung von 612/648 Litern pro Stunde. Mit ihrem Messingpumpenkopf und den im RE 170 Plus verbauten keramikbeschichteten Edelstahlkolben zeichnen sich diese Mittelklasse-Hochdruckreiniger laut Hersteller durch Langlebigkeit aus. So ist der Hochdruckschlauch stahlarmiert und damit besonders robust – ideal für häufige und harte Einsätze. Auch die Rotordüse verspricht eine lange Lebensdauer durch die Verwendung von verschleißfester Keramik. Das Manövrieren der Geräte gelingt durch die großen, leichtgängigen Laufräder auf verschiedensten Untergründen mühelos. Umfangreiches Zubehör ermöglicht es, die Hochdruckreiniger an spezielle Anwendungsbereiche anzupassen. Die Schlauchtrommel, ein Staufach für die Düsen und Haken für das Stromkabel sorgen für Ordnung. Wird das Gerät nicht benötigt, spart die Parkposition Platz.
Antimikrobielle Seife und alkoholfreier Desinfektionsschaum von Tork
Bild: Tork
Häufiges Desinfizieren und Waschen der Hände ist essenziell zur Vorbeugung von Krankheiten, kann aber auch zu wunder Haut und Gesundheitsproblemen wie Dermatitis führen. Vor diesem Hintergrund bringt Tork zwei neue Produkte auf den Markt: Zum einen eine antimikrobielle Flüssigseife, die dem Hersteller zufolge besonders hautfreundlich und damit ideal für den häufigen Gebrauch geeignet ist. Damit eigne sie sich beispielsweise perfekt für die Profiküche oder die Lebensmittelverarbeitung sowie für alle anderen Arbeitsumgebungen, in denen eine antimikrobielle Seife gewünscht ist. Die Seife ist kompatibel mit dem S1- und S4-Spendersystem von Tork. Die zweite Neuheit ist ein alkoholfreier Desinfektionsschaum für die Hände, der zu 100 Prozent aus pflanzenbasierten Wirkstoffen besteht und ebenfalls kompatibel mit dem S4-Spendersystem ist. Mit seiner feuchtigkeitsspendenden Formel ist der Schaum besonders sanft zur Haut und damit auch für soziale oder Bildungseinrichtungen wie beispielsweise Schulen oder Kindertagesstätten geeignet. Beide Produkte sind wirksam gegen behüllte Viren und Bakterien (EN1499, EN1500, EN14476).
HyCleaner red von TG Hylift
Bild: TG Hylift
Das halbautomatische Reinigungssystem HyCleaner red von TG Hylift ermöglicht eine schnelle, sichere und wirtschaftliche Reinigung von Fassaden. Mit der neuen, soften Kombinationsbürste eignet sich die Maschine ideal für die Reinigung von Mischfassaden, bestehend aus Glas und Metall, sowie allgemein für Industriefassaden oder auch Produktionsstätten im Lebensmittelbereich. Aufgrund der hohen Umfangsgeschwindigkeit der Reinigungsbürste entsteht – abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der zu reinigenden Fassade – eine Art Poliereffekt, wodurch sich neue Schmutzpartikel nicht so leicht auf der gereinigten Fläche festsetzen können. Die Zugabe von zusätzlichen Reinigungszusätzen ist nicht erforderlich.
Unger HydroPower RO S
Bild: Unger
Mit dem HydroPower RO S hat Unger ein kompaktes Einstiegsmodell der mobilen RO-Wasserfiltersysteme auf den Markt gebracht. Es liefert bis zu 180 Liter Reinwasser pro Stunde für die rückstandsfreie Reinigung. Besonders in Gegenden mit hartem Wasser zeige der HydroPower RO S seine ganze Leistungsstärke. Für extrem verschmutzte Flächen steht die Boost-Funktion zur Verfügung. Mit bis zu 1.000 Litern Leitungswasser pro Stunde werden Verunreinigungen einfach weggespült. Während eines dreistufigen Filte­rungsprozesses wird Leitungswasser zu 100 Prozent gereinigt. Dabei werden feinste Partikel, Chlor und Mineralien beseitigt. Das Ergebnis: 100 Prozent reines Wasser für eine streifenfreie Reinigung. Aufgrund seiner einfachen und sicheren Bedienung ist das Gerät laut Hersteller das perfekte mobile Filtersystem für Einsteiger in die Reinigung mit Reinwasser.
Software YA ­Clean von Yellow Ant
Bild: Yellow Ant
Die Software YA Clean von Yellow Ant bietet neben mobiler Zeiterfassung, digitaler Disposition und Auftragsverwaltung nun auch die Möglichkeit, Unterweisungen für Mitarbeiter in der Gebäudereinigung individuell zu erstellen und mit Hilfe von Tests in der App durchzuführen. Als Erweiterung des Unterweisungsmanagements wird voraussichtlich ab Herbst 2021 auch ein Hygienemanagement erhältlich sein, damit Gebäudereiniger sich bestmöglich an die Folgen der Pandemie anpassen können. Ähnlich wie bei der Übersicht der durchgeführten Unterweisungen lässt sich einsehen, welche Mitarbeiter über Impfschutz verfügen und wann dieser abläuft. Außerdem können negative Testergebnisse gescannt und hinterlegt werden. Falls fälschlicherweise ein Mitarbeiter ohne Impfschutz oder Testergebnis zugeordnet wurde, erscheint eine Warnung, damit rechtzeitig umgeplant werden kann.