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Projekt Direkt Uganda Helfen, wo es am nötigsten ist

Menschen in Not zu helfen eigentlich sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein. Aber meist bedarf es eines engagierten Antreibers, um diese Hilfe in Bewegung zu bringen. Hartmut Frensel hat dies geschafft. Seinem Projekt Direkt Uganda haben sich neben vielen Einzelpersonen auch schon Firmen aus unserer Branche angeschlossen.

-„Ich werde jeden Tag euer Gewissen anrufen und fragen: Was hast du - was haben Sie - für die Menschen auf dieser Welt getan, um ihnen ein Stück Lebensqualität zu geben? Ich wünsche mir immer mehr Unterstützer, die dazu beitragen, dass die Menschen in Uganda eine richtige Chance bekommen. Dies ist meine Botschaft!“

Hartmut Frensel, Geschäftsführer der Delmenhorster RDG Facility Management GmbH, engagiert sich schon seit langem bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung für Afrika. Motiviert durch seine erste Ugandareise hat Hartmut Frensel dann das Projekt Direkt Uganda initiiert und sich das Ziel gesetzt, das Programm Youth to Youth der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zu unterstützen. Diese Entschluss hat sein Leben verändert. Mit unermüdlichem Einsatz sammelt er Spenden, gewinnt dank seiner guten Kontakte neue Unterstützer für seine Idee, auch bei Gebäudereinigern und ihren Partnern aus Industrie und Handel. In kurzer Zeit entsteht eine Bewegung, die in diesem Ausmaß und dieser Dynamik niemand für möglich gehalten hätte. „Mein erstes Ziel, einen neuen Youth Truck zu spenden, konnte ich Dank der großartigen Unterstützung von vielen Menschen erreichen.“

Der Youth Truck ist ein wichtiges Instrument im Youth-to-Youth-Programm in Uganda. Ein hochmotiviertes Team aus Sozialarbeitern und Pädagogen fährt mit dieser mobilen Aufklärungsstation in ländliche und abgelegene Regionen und hilft den Jugendlichen, einen Weg aus ihrem Dilemma zu finden.

Mobile Aufklärungsstation

Der Truck ist mit einem Videorecorder und einer Leinwand ausgestattet, so dass innerhalb weniger Minuten ein mobiles Kino für rund 2.000 Zuschauer aufgebaut und Aufklärungsfilme zum Thema Aids gezeigt werden können. Das Youth-Truck-Team ist mehrsprachig und kann Jugendliche in nahezu allen ugandischen Sprachen ansprechen. Sie reden mit ihnen über Sexualität und Verhütung, über Aids und ungewollte Schwangerschaften. Die Themen werden dann von Jugendlichen in Theater- und Tanzaufführungen weiter in die Gemeinden getragen.

Und einen solchen Youth Truck konnte Hartmut Frensel eben in Uganda seinen Freunden vor Ort übergeben. Von der Freude bei den Empfängern in Uganda, von leuchtenden Kinderaugen und dem Glücksgefühl, das er selbst dabei empfindet, berichtet er in Bremen bei der Veranstaltung „Alfred Biolek trifft Freunde“.

TV-Koch Alfred Biolek und Heinz Holtgrefe, Koch und Restaurantkritiker des „Weser Kurier“, stehen an diesem Abend gemeinsam am Herd im Bremer Lokal „Outer Roads“ und präsentieren ein Menü für die Gäste. Zwischen den einzelnen Gängen gelingt Schauspieler Lutz Herkenrath der Spagat, im Gespräch mit Biolek, Frensel und weiteren Gästen die bisherigen Hilfsprojekte für Uganda sowie neugeplante Aktionen vorzustellen.

Und es geht weiter

Biolek und Frensel kennen sich über die Arbeit für die DSW. Den Abend mit Freunden, initiiert von Hartmut Frensel, nutzen beide, um für ihre Idee und ihr Engagement zu werben. Und es ist noch viel Hilfe notwendig. Zwei Millionen Kinder wachsen in Uganda ohne Eltern auf, haben Väter und Mütter durch Aids verloren. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren. Motivation genug für einen wie Hartmut Frensel, „mit dem es das Leben gut gemeint hat“ und der den Menschen auf der Schattenseite etwas davon abgeben will.

Er wird nicht aufhören, um Spenden zu betteln, wird weiter Ideen entwickeln, Geldgeber für sein Projekt Direkt Uganda zu begeistgern. Ideen hat er immer wieder, im März will Hartmut Frensel die bundesweite Aktion „Memory Books“ starten. Diese Erinnerungsbücher aidskranker Mütter sind in vielen Fällen das einzige, was Kindern nach dem Tod der Mutter bleibt.

Eine weitere Idee: „Die Walze“, eine bundesweite Kampagne von Projekt Direkt Uganda und einem namhaften Bodenbelaghersteller, soll 100.000 Euro einbringen. Das funktioniert so: Pro Bundesland kaufen zwölf Unternehmen je 1 m2 Linoleum. Ausgewählte Schüler der Klassenstufe 12 von Gymnasien oder oder auch Schüler von Gesamtschulen besuchen diese Firmen und erstellen danach Entwürfe. Nach Sichtung der Entwürfe werden die 1 m² großen Lindoldruckstöcke bearbeitet. Insgesamt entstehen zwölf Linoleumplatten, die somit einen Querschnitt der Wirtschaft des jeweiligen Bundeslandes vermitteln.

Der gesamte Linolschnitt hat eine Größe von 2 m u 6 m pro Bundesland. Im Rahmen einer Produktions- und Erlebnisveranstaltung wird der Linoldruck als Gesamtkunstwerk gefertigt. Dazu fährt eine echte Dampfwalze über die Platten, die Drucke werden vor Ort dem Schirmherrn und den beteiligten Firmen überreicht.

Nicht locker lassen!

In Bremen, beim Abend mit Alfred Biolek, konnte Hartmut Frensel für beide neuen Projekte bereits Unternehmer begeistern, die sich finanziell engagieren wollen. Und wer Hartmut Frensel kennt und wer erlebt hat, mit welcher Begeisterung und Hartnäckigkeit er sein Projekt Direkt Uganda vorantreibt, dem ist klar: Dieser Mann wird nicht locker lassen, bis er sein Ziel erreicht hat.

Wer ihn dabei unterstützen will, findet weitere Informationen auf der Internetseite www.projekt-direkt-uganda.de.

Peter Hartmann | peter.hartmann@holzmannverlag.de

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