Gute Laune im Job ist Gold wert

Gostick, Adrian/Christopher, Scott: „Das Smiley-Prinzip Warum sich Lächeln auszahlt“. Wiley-VCH, Weinheim, 2009, 218 Seiten, Softcover, 19,90 Euro, ISBN 978-3-527-50433-6.

Gute Laune im Job ist Gold wert

Spaß und Arbeit gehören nicht zusammen oder doch? Könnte man sich in Deutschland vorstellen, dass sich jeden Tag ein Angestellter meldet, der um 15.00 Uhr ein Lied durch das Zimmer schmettert wie bei Microsoft in den USA, oder dass ein Spaßausschuss eingerichtet wird, der Low-Budget-Aktivitäten organisiert wie bei Intuit, einem amerikanischen Softwarehersteller, oder dass in den Büros Minigolfbahnen aufgebaut werden wie bei der Principal Financial Group oder dass wie bei Ben & Jerry’s die Fabrikarbeiter jede Woche einige Packungen Eiskrem mit nach Hause nehmen können?

Es ist schwer zu glauben, dass ein schwammiges Thema wie Spaß Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben kann. Die überzeugendsten Zahlen stammen aus der jahrzehntelangen Forschung des Great Place to Work Institute, das jedes Jahr zehntausende Beschäftigte bittet, ihre Erfahrungen mit den Arbeitsplatzfaktoren zu bewerten, u.a.: „Hier zu arbeiten macht Spaß.“ In der Liste des „Fortune’s Magazins“ der „100 Best Companies to Work For“, die vom Great Place to Work Institute erstellt wird, antworteten durchschnittlich 81 Prozent, dass sie in einer spaßvollen Umgebung arbeiten. Bei den „guten“ Unternehmen solche, die die Aufnahme beantragen, aber nicht zu den besten 100 gehören , sagen nur 62 Prozent der Beschäftigten, dass sie Spaß haben.

Basierend auf den Ergebnissen einer Studie unter mehr als einer Million Arbeitgeber beweisen die Autoren, dass Heiterkeit und gute Laune im Büro im wahrsten Sinne des Wortes mehr wert sind, als man vermuten würde. Humor und Lächeln schaffen Umsatz. Denn gut gelaunte Mitarbeiter sind loyaler und setzen sich mehr für ihren Job und das Unternehmen ein. Führungskräfte, die das verstanden haben, können auf mehr Leistung und Produktivität bei ihren Mitarbeitern blicken.