Praxis -

Full-Leasing: Immer die optimale Maschinenlösung

Ein bundesweit agierender Gebäudedienstleister setzt bei der Wahl seiner Reinigungstechnik auf Mieten statt Kaufen. Im Full-Leasing von Reinigungsmaschinen, verbunden mit einem digitalem Flottenmanagementsystem, sieht das Unternehmen viele Vorteile.

So vielseitig wie das Dienstleistungsspektrum von Klüh Service Management (Düsseldorf) sind auch die Einsatzbereiche, in denen das Unternehmen tätig ist. Im Bereich Cleaning zählt dazu die Reinigung von Bürogebäuden über Objekte in der Lebensmittel- und Automobilindustrie bis hin zu öffentlichen Einrich­tungen, Altenheimen und Krankenhäusern. Um den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden noch besser gerecht zu werden und dabei bestmögliche Ergebnisse bei größtmöglicher Wirtschaftlichkeit zu erzielen, hat Klüh in einer Ausschreibung im Jahr 2018 nach einem Full-Leasing-Partner für Reinigungstechnik gesucht. Aufgrund guter Erfahrungen mit Bestandsmaschinen, dem besonderen Fokus auf Kundenorientierung und einem flächendeckenden Servicenetz fiel die Entscheidung auf Hako.

"Wegen des breiten und gut abgestimmten Angebotes, der passenden Services und einer Lasst-es-uns-malversuchen-Einstellung bietet Hako Gesamtlösungen aus einer Hand. So hatten wir das Gefühl, unseren Kundinnen und Kunden zusammen mit der Hako-Kompetenz gute Ergebnisse präsentieren zu können“, sagt Jens-Peter Welters, Zentraleinkauf bei Klüh. Inzwischen sind bei Klüh mehr als 120 Scrubmaster Scheuersaug- und Sweepmaster Kehrsaugmaschinen des Herstellers an rund 120 Standorten im Einsatz.

Dass statt der Anschaffung von Bestandsmaschinen das Full-Leasing des Fuhrparks bevorzugt wurde, hat für Peter Welters mehrere Gründe. "Zum einen haben die Fahrzeuge jegliche Art von Service inkludiert. Das heißt, mit Leasing wissen wir in der Kalkulation exakt einen Monatswert über die gesamte Laufzeit und es gibt auch keine Überraschungen mehr durch unvorhergesehene Reparaturen oder kostenintensive Batteriewechsel nach vier oder fünf Jahren.“ Die daraus entstehende Entlastung der Operative, maximale Maschinenverfügbarkeit durch kürzere Reaktionszeiten im Service und sinkende Reparaturkosten gleichen für ihn dabei die zunächst gestiegenen Kosten durch das Leasing wieder aus.

Full-Leasing als Rundum-sorglos-Paket

Dem Kunden mit dem Full-Leasing ein Rundum-­sorglos-Paket zu bieten, sieht Andreas Intveen, Key ­Account Manager Dienstleistung bei Hako, als ­Aufgabe des Maschinenherstellers: "Jeder hat hier seine Kernkompetenz. Wir kümmern uns um alles rund um die Maschine, sodass die Firma Klüh ihre Kompetenz zum Kunden ohne Störfaktoren hin auch leisten kann.“

Udo Weißmantel, Geschäftsführer von Klüh Care Management, sieht einen weiteren Vorteil im Full-Leasing darin, dass nach Beendigung eines Reinigungsauftrags die Maschine zurückgegeben werden kann. "So können wir bei einem Neuauftrag genau die Maschine einsetzen, die wir benötigen. Bei der Anschaffung war es zuvor so, dass wir sie nach Auftragsende ins Lager gestellt und dann bei einem neuen Auftrag wieder aktiviert haben. Da konnte meistens nicht auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis geachtet werden, wodurch das Arbeiten nicht immer effizient war“, sagt Udo Weißmantel. Zum Teil habe die Maschinengröße nicht zum Objekt oder die Ausstattung nicht zum Reinigungsauftrag gepasst. "Indem wir Maschinen im Full-Service leasen, erhoffen wir uns, immer in einen neuen Auftrag die optimale Maschinenlösung implementieren zu können.“

Mehr Transparenz mit Fleet-Management

Um diese Vorstellung in die Tat umzusetzen, setzt Klüh auf das Hako-Fleet-Management. Das digitale Tool erlaubt den Zugriff auf alle relevanten Kennzahlen des Fuhrparks als Basis für einen wirtschaftlichen und transparenten Betrieb der Flotte. Dabei führte die erstmalige Anbindung an ein Fleet-Management-System schon einige Jahre vor der Ausschreibung zu überraschenden Erkenntnissen: "Wir hatten das Gefühl, dass tatsächlich nur ein Drittel der geplanten Reinigungsfahrtzeiten genutzt wird und ungefähr 25 bis 30 Prozent der Maschinen nur in der Ecke stehen. Mit dem Fleet-Management kommt da jetzt eine Transparenz rein, die wir dazu nutzen können, immer die optimalen Geräte zur Verfügung zu stellen, die vor Ort auch wirklich und gut genutzt werden“, sagt Udo Weißmantel.

Dass die aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse beiden Seiten zu noch besseren Lösungen verhelfen, erklärt Andreas Intveen so: "Auch wir wollen die wirtschaftlichste Lösung für unsere Kundinnen und Kunden. Mit dem Hako-Fleet-Management erkennen wir, wo Maschinen eventuell fehlplatziert wurden, wo der Bediener nachgeschult werden muss, wo Ängste herrschen. So können wir lösungsorientiert gemeinschaftlich an die Sache rangehen“.

Mit dem digitalen Tool kann live die Nutzung der Maschine monitort werden. Alle relevanten Informationen werden in einem rund um die Uhr zugänglichen Webportal zur Verfügung gestellt und erlauben auch über eine Historie Rückschlüsse auf die tatsächliche Nutzung der Maschine. Auch der Maschinenstatus ist sichtbar und Serviceanfragen können direkt von der Maschine aus gestellt werden. So erhält der Maschinenhersteller schon im Vorfeld alle relevanten Informationen zu Maschinentyp, Art des Servicezustands und Reparaturhistorie und kann die Servicekräfte gezielt mit Original-Ersatzteilen ausstatten. "Hier kommt auch unser GPS-gestützter Service ins Spiel“, sagt Andreas Intveen. "Es wird genau der Servicetechniker geschickt, der den kürzesten Weg zum Einsatzort hat und auch über das entsprechende Verschleißteil verfügt.“ So können Wartungsarbeiten zeitnah ausgeführt und Stillstandszeiten verkürzt werden. "Um die Nutzung der Technik viel besser zu gewährleisten, macht es Sinn, hier zu investieren“, begründet Udo Weißmantel die Entscheidung, neben den bislang knapp 80 über das Fleet-­Management vernetzten Maschinen noch weitere zu erfassen.

Die richtige Lösung in der Praxis

Das System erlaubt dem Maschinen­hersteller auch Rückschlüsse auf die tatsächlich erbrachte praktische Leistung der Maschinen. Dieses ist ein entscheidender Faktor für die Wahl einer Maschine im Full-Leasing für einen neuen Reinigungsauftrag. "Vor der Entscheidung für eine mögliche Maschine steht eine gemeinsame Begehung vor Ort, um Leistungswerte zu erfassen, wie viele Quadrat­meter Fläche in welcher Zeit gereinigt werden müssen. Dementsprechend wird gemeinschaftlich die passende Maschine für ein bestimmtes Objekt ausgesucht“, beschreibt Frank Legermann, Verkaufsberater der Hako-Niederlassung Rhein-Ruhr, den Entscheidungsprozess. Um sicherzugehen, dass die favorisierte Lösung auch dem Praxiseinsatz standhält, kann die Maschine vorher im tatsächlichen Einsatz getestet werden. Ein weiterer Faktor, der neben kurzen Reaktions­zeiten und großer Flexibilität für Hako spricht. "Es wird alles Mögliche versucht, alles möglich zu machen“, freut sich Silke Wolff, Regional­leiterin der Klüh-Niederlassung Hamburg über die gute Zusammenarbeit, die auch dem Kunden auffällt: "Wir sind nach Jahren von einem Mitbewerber auf eine Hako-Maschine umgeswitcht und unser Kunde hat uns darauf angesprochen, dass er den Eindruck habe, dass das Reinigungsergebnis noch besser sei.“

Quelle: Hako | heike.holland@holzmann-medien.de

© rationell-reinigen.de 2021 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Log-in

* Pflichtfelder bitte ausfüllen