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Kärcher Frankoniabrunnen erstrahlt in neuem Glanz

Kärcher hat im Rahmen seines Kultursponsorings einen Großteil des Frankoniabrunnens an der Würzburger Residenz gereinigt. Das harte Würzburger Wasser hatte über die Jahrzehnte zu millimeterdicken Kalk­schichten auf den Figuren geführt, wodurch auf den ersten Blick kaum erkennbar war, dass die Figuren aus Bronze bestehen. Darüber hinaus hatte sich organischer Bewuchs auf den Kalkstein­elementen des Brunnens angesiedelt. Der Brunnen war ein Geschenk an den Prinzregenten ­Luitpold von Bayern anlässlich seines 70. Geburtstags. Der Entwurf des Gesamtwerks ebenso wie die Bronzefiguren stammen von Ferdinand Freiherr von Miller. Enthüllt wurde der Brunnen am 3. ­Juni 1894.

Die Reinigungsarbeiten gingen der Restaurierung des Brunnens voraus, die bis 2020 laufen soll, und wurden daher in enger Abstimmung mit dem Restaurierungszentrum der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen geplant und durchgeführt. Für die Entfernung der Kalk­schichten setzte Nick Heyden, Reinigungsexperte von Kärcher, Kaltwasserhöchstdruck mit bis zu 500 Bar ein. „Während der umfangreichen Voruntersuchungen und Tests hat sich herausgestellt, dass wir mit dieser Methode trotz des Drucks auf metallischen Oberflächen sehr schonend arbeiten können“, erklärt Nick Heyden. Einen Großteil des Kalks konnte er so entfernen. Für die Beseitigung des biologischen Bewuchses arbeitete Heyden mit einem Heißwasser-Hochdruckreiniger in der schonenden Dampfstufe bei einem Oberflächendruck von 0,5 bis 1 Bar mit einer Temperatur von bis zu 100 Grad Celsius. Diese Art der Reinigung ermöglicht die Beseitigung der Moose und Flechten ohne hohen Druck und ohne Chemie. Zudem verzögert sie das Wachstum von neuem Bewuchs, da tiefersitzende Sporen durch die hohe Temperatur des Dampfes zerstört werden. „Vor der Reinigung war es nicht möglich, den Zustand der Bronzefiguren zu erkennen. Jetzt sind wir in der Lage, diese genauer zu ­begutachten und daraus abzuleiten, wie wir die schützende Patina erhalten können“, sagt Hannah Holland, Metallrestauratorin im Restaurierungszentrum der Bayerischen Schlösserverwaltung.

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