Innungen -

Landesinnung Nordost Flüchtlinge in Ausbildung vermittelt

Die Initiative „Flüchtlinge in Handwerksausbildung“ der Handwerkskammer Hamburg und des Senats der Hansestadt hat innerhalb von zwei Monaten rund 30 junge Flüchtlinge unter anderem in eine Ausbildung zum Gebäudereiniger vermittelt. Die Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Verwaltung und Politik zeigt, wie Flüchtlinge erfolgreich in Ausbildung gebracht werden.

Bei Informationsveranstaltungen mit rund 30 Betrieben und den Innungen der Gebäudereiniger, Maler und Lackierer sowie Bäcker und Fleischer erfuhren rund 70 Flüchtlinge, was die Berufe ausmacht. Die jungen Menschen zeigten sich hochmotiviert. Das vorläufige Ergebnis: 17 Flüchtlinge wollen Maler und Lackierer werden, neun Gebäudereiniger, sechs Bäcker und zwei Fleischer. 30 Ausbildungsverträge sind laut der Initiative bereits unterschrieben, weitere würden noch ausstehen. Die Azubis werden während ihrer dualen Ausbildung an der Berufsschule zusätzlich einen vertieften Sprachunterricht erhalten. Dieser beginnt zunächst als dreimonatiger Intensivbasiskurs und wird anschließend in Betrieb und Berufsschule fortgesetzt.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) kommentierte die Initiative: „Bildung und Qualifikation sind der Schlüssel für die Integration der Flüchtlinge, die eine Bleibeperspektive in Deutschland haben. Wir sehen jeden Tag, welche Motivation und auch welche Zuversicht die Flüchtlinge mit nach Deutschland bringen. Wir müssen es ihnen ermöglichen, diese Kraft in ihrer neuen Heimat einzubringen.“

Handwerkskammerpräsident Josef Katzer fügte hinzu: „So etwas ist möglich, wenn alle Beteiligten bereit sind, die eingefahrenen Wege zu verlassen, wenn Handwerk, Politik und Verwaltung zusammenarbeiten und die Lösung im Blick haben. Für die Zukunft des Handwerks in unserer Stadt.“

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