Zu Ende denken -

Es klingelt, piepst, vibriert – und was noch?

»Das Smartphone hält uns vom Aufwachen bis zum Einschlafen auf Trab. Dass unsere Daten in der digitalen Welt auch missbraucht werden können, blenden wir gerne aus.«

Auf der Straße, in Bussen und Bahnen, im Kino und selbst im Restaurant: Überall wird auf das Smartphone eingetippt. 88-mal am Tag nehmen wir das gute Stück laut einer Studie der Uni Bonn in die Hand. Und ver­bringen täglich fast drei Stunden damit. E-Mails checken, surfen, Facebook, WhatsApp, immer in Verbindung bleiben: Könnten Sie noch ohne Ihr Smartphone leben?

Digitale Medien machen krank und dumm, sagen Hirnforscher wie Manfred Spitzer. Machen die Kinder aggressiv, klagen Eltern und Lehrer. Und sind dennoch aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Mehr als 45 Millionen Deutsche nutzen mittler­weile ein Smartphone – mit steigender Tendenz. Die digitalen Alleskönner machen den Alltag zweifellos bequemer – wenn auch manchmal nur gefühlt. Ob es wohl gleich anfängt zu regnen? Mal auf die Wetter-App gucken. Den Blick zum Himmel kann man sich sparen. Schon werden übrigens die ersten Bodenampeln getestet, um aufs Display starrende Fußgänger vor Unfällen zu bewahren.

Es klingelt, piepst oder brummt und vibriert: Das Smartphone hält uns vom Aufwachen bis zum Einschlafen auf Trab. Dass un­sere Daten in der digitalen Welt auch missbraucht werden können, blenden wir gerne aus. Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass wie von Zauberhand Werbung für Reini­gungsmittel erscheint, wenn wir im Internet zuvor nach Reinigungsmitteln gesucht haben. Wissen wir, ob das alles ist?

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