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Elektromodell zur Wild­kraut­bekämpfung

Bei Geräten zur Wildkrautbekämpfung geht es nicht mehr nur darum, das störende Grün chemiefrei und auf umweltschonende Weise zu entfernen. Im innerstädtischen Bereich sollen diese Arbeiten zudem emissionsfrei und weitestgehend geräuschlos vonstattengehen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat der niederländische Hersteller Waterkracht sein erstes elektrisches Modell zur Wildkrautbekämpfung auf den Markt gebracht: den WeedMaster eM mit der vom Unternehmen patentierten ­Kochend-Heißwasser-Methode.

Seine Premiere feierte das neue Modell auf der Demopark 2019. Die einfache Bedienung sowie reduzierte Arbeitslautstärke − beim eM sind laut Hersteller allein die dezenten Geräusche des Elektromotors und des Heißwassers zu hören − kamen bei den Besuchern gut an. Genau wie bei seinem kraftstoffbetriebenen Bruder, dem WeedMaster M, besteht auch beim E-Modell die Wahl zwischen einem 500, 800 oder 1.000 Liter fassendem Wassertank. Laut Hersteller werden bei allen Produkten von Waterkracht langlebige und strapazierfähige Materialien verwendet. Wo bei der M-Line ein Honda-Motor die Heißwasseranlage antreibt, setzt der neue WeedMaster eM auf einen Elektromotor, bestehend aus zwei Batteriepacks mit jeweils 48 Volt. Zum Einsatz kommen Lithium-Ionen-Akkus. Ein weiterer Unterschied findet sich bei der Temperaturregulierung. Statt über das Regelventil des Thermo­stats passiert diese beim neuen Elektromodell über die Drehzahl. Das Prinzip ist laut Hersteller simpel: Bei einer höheren Drehzahl fließen größere Mengen an Wasser, bei einer niedrigeren wird die Wasser­dosis reduziert. Das hat den Vorteil, dass die zur Zerstörung der Pflanzenzellstruktur benötigten konstanten 99 Grad Celsius Wassertemperatur besser erreicht werden. Diese einfache Handhabung, bei der Anwendungsfehler nach Unternehmensangaben so gut wie ausgeschlossen sind, macht den WeedMaster eM zum geeigneten Gerät für die Vermietung.

Das Modell verfügt über 50 Bar Arbeitsdruck bei einer Leistung von 8 Litern/Minute und einem Gewicht von 275 Kilogramm. Im Wildkraut-Modus schaffen die beiden Lithium-­Ionen-Batteriepacks je nach Anwendung laut Waterkracht bis zu sechs Stunden, im Hochdruckmodus sind es rund drei Stunden. Im Anschluss daran hat der Anwender zwei Optionen: Entweder nutzt er die interne Ladevorrichtung der Maschine und lädt die Akkus über einen Stecker wieder auf. Die Ladungsdauer beträgt circa zwei Stunden. Während dieser Zeit kann ohne Probleme weitergearbeitet werden. Oder er tauscht die zwei in Schächten eingebauten Batteriepacks gegen aufgeladene Ersatzakkus aus. Auch Zwischenladungen sind beim eM möglich.

Für das neue Elektromodell kann jedes Zubehör der M-Line verwendet werden. Sowohl der WeedMaster M als auch eM sind als 3-P-Lösung für Kompaktschlepper erhältlich. Im Nachgang der Demopark soll der neue WeedMaster eM ein Facelifting zusammen mit einer Reihe an Verbesserungen erhalten.

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