Schweiz -

«Einige halten meine Arbeit für selbst­verständlich»

Die Drittplatzierte an der Schweizer Meisterschaft der Gebäudereiniger 2018, Fiorella Murzio, arbeitet im Theater Basel und berichtet im Interview mit der «Aargauer Zeitung» über ihren Beruf. Die Frage zur Berufswahl beantwortet sie: «Es ist ein Beruf, der Zukunft hat. Denn es wird enorm viel Wert auf Hygiene gelegt. Ich gehe deshalb davon aus, dass künftig die Nachfrage nach ausgebildetem Personal zunimmt. Für den Beruf habe ich mich aber auch entschieden, weil ich darin viel Kontakt mit Menschen habe und körperlich aktiv bin.»

Zur immer wieder gestellten Frage «Was ist der Unterschied zwischen putzen und reinigen?» stellte Fiorella Murzio klar: «Wer wie wir Gebäude reinigt, eliminiert Mikroorganismen und Keime. Dafür braucht es Fachwissen. Ein Gebäudereiniger würde beispielsweise nie die Böden von verschiedenen Räumen mit ein und demselben Wasser nass aufziehen. Es reicht auch nicht, bloss einen Lappen in die Hand zu nehmen und gut zu schrubben, um die Stelle tatsächlich sauber zu kriegen. Es braucht auch die richtigen Chemikalien.» Sie möchte auf jeden Fall als Gebäudereinigerin arbeiten. «Mir macht der Beruf grosse Freude. Mein langfristiges Ziel ist es, mich zur Tatortreinigerin weiterzubilden. In diesem Bereich möchte ich mich später selbstständig machen», sagte Murzio.

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