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Eugen RieserVerantwortlicher Redaktoreugen.rieser@rationell-reinigen.ch Digitalisierung braucht Fachleute

Die Facility-Services- und Reinigungsbranche muss sich noch nicht über einen Personalmangel beklagen. Bei den Fachberufen im Bereich Digitalisierung und Informatik wird jedoch ein Personalmangel beklagt; dieser könnte dann Auswirkungen auf unsere Branche nach sich ziehen, weil entsprechende IT-Spezialisten für Planung und Auswertung der Daten fehlen. Am Instandhaltertag des Verbandes fmpro bestätigte der Sprecher eines grossen Personalvermittlungskonzerns den Fachkräftemangel, vor allem bei den technisch orientierten Berufen; diese Tatsache ist ja längstens bekannt. Bei den Bundesstellen für Berufsbildung wurde dieses Fehlen von digitalen Spezialisten bereits registriert: Privatwirtschaft und Bund seien in dieser Frage gefordert, erklärte der Bundessprecher für Berufsbildung.

Ein weiterer Beitrag befasst sich mit einem Flottenmanagementsystem. Das System vernetzt dabei nicht nur alle Reinigungsmaschinen, sondern liefert auch detaillierte Auswertungen über die wichtigsten Kennzahlen der Arbeitsleistung und beugt zudem Diebstählen vor. Für Transparenz sorgen nicht nur die diversen Auswertungen über Maschinenstandorte, Maschinenzustände oder vorgenommene Serviceleistungen, sondern auch die exakte Abbildung der Arbeitsleistung. So zeigt die Einsatz­dauer der jeweiligen Maschine, ob die definierte Soll-Arbeitszeit auf Objekt­ebene erreicht wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, erfolgt umgehend eine Benachrichtigung an den Verantwortlichen via E-Mail oder SMS. Bei Bedarf kann das externe Leistungsversprechen so nicht nur garantiert, sondern auch offen dargelegt werden.

Ein neues Schlagwort lautet «Coworking». Für unsere Branche scheint diese neue Form von Arbeitsplätzen noch kaum nutzbar zu sein – für kleinere Unternehmen ist es jedoch bereits ein Thema. In den Stadt­zentren existieren solche gemeinschaftliche Büroarbeitsplätze bereits seit längerer Zeit; neu hinzukommen Angebote aus ländlichen Gegenden, wie in unserem Beitrag aus dem Engadin im Bündnerland, wo ein Coworkingzentrum eingerichtet wurde. Es lohnt sich auf jeden Fall, solche Angebote zu überdenken.

Ihr Schweiz-RedaktorEugen Rieser

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