Pieter PoldervaartVerantwortlicher Redaktorpieter.poldervaart@rationell-reinigen.ch Digital planen, ­real reinigen

Eugen Rieser, Verantwortlicher Redaktor mopSchweiz@rationell-reinigen.ch - © privat

Virtual Reality findet nach und nach seinen Weg nicht nur in unseren privaten Alltag, sondern auch in die Berufswelt. So erkennt auch die Reinigungsbranche immer mehr das Potenzial der technologischen Entwicklung. Im Rahmen einer Fallstudie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sammelte sie erste Erfahrungen damit. So lassen sich durch 3D-Scans und 360-Grad-Touren Räume virtuell begehen. Dieses Verfahren kann beispielsweise bei der Vergabe von Reinigungsaufträgen von Nutzen sein, etwa für die Besichtigung und Einschätzung von Gebäuden. Denn begeht man das Objekt individuell und virtuell, können Zeit- und Konkurrenzdruck vermieden werden. Die ineffiziente Besichtigung vor Ort mit unzähligen Bewerbern gehört so schon bald der Vergangenheit an, was gerade in Zeiten von Corona doppelt sinnvoll ist. In Zusammenarbeit mit der Immobilienabteilung der Stadt Wädenswil ­entwickelte die ZHAW ein Digitalisierungskonzept für die Begehung auf Distanz und begleitete das Projekt technisch, von der Umsetzungsstrategie bis hin zur Erstellung der Virtual Reality Tours.

Wie die Studie im Detail verlief und welche Chancen sich durch die 3-D-Technologie für die Studierenden aus dem Distanzunterricht ergaben, lesen Sie in unserem Schwerpunkt auf den Seiten CH4 bis CH6. Die Fallstudie «Reinigungskonzept» im Kurs Reinigungsmanagement zeigt zwar, dass das Verfahren gewinnbringend einsetzbar ist; die menschliche Arbeitskraft lässt sich trotz der Segnung der IT aber auch in Zukunft nicht ersetzen.

Ihr Schweiz-RedaktorPieter Poldervaart