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BG Bau: Neue Förderung zur Absturzprävention

Fehlende oder mangelhafte Sicherungseinrichtungen an hochgelegenen Arbeitsplätzen sorgen immer wieder für schwere Unfälle. Als neues Fördermodell bietet die BG BAU daher nun das Prämienpaket zur Absturzprävention als beitragsunabhängige Förderung an.

Mit dieser Maßnahme möchte die BG BAU die Bereitschaft von Unternehmern stärken, in präventive Maßnahmen gegen Absturz an hochgelegenen, absturzgefährdeten Arbeitsplätzen zu investieren. Dafür können zusätzliche, vom Beitrag unabhängige Fördermittel von den Unternehmen abgerufen werden.

Antragsberechtigte Unternehmen haben im Rahmen der beitragsunabhängigen Förderung die Möglichkeit, ein Paket aus den Arbeitsschutzprämien gegen Absturz zusammenzustellen. Jede förderfähige Maßnahme aus dem Bereich Absturz wird im Rahmen der beitragsunabhängigen Förderung mit 50 Prozent der Anschaffungskosten bezuschusst, nur beschränkt durch die maximale, beitragsunabhängige Fördersumme.

Voraussetzungen für die Förderung

Die Höhe der beitragsunabhängigen maximalen Fördersumme gliedert sich in drei Stufen: 3.000 Euro und 5.000 Euro je Kalenderjahr sowie 10.000 Euro einmal in zwei Kalenderjahren. Jeder Stufe sind aufeinander aufbauend Förderbedingungen zugeordnet, die durch das Unternehmen erfüllt oder noch umgesetzt werden müssen. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass das Unternehmen mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt und ein ausgeglichenes Beitragskonto hat. Weitere Voraussetzungen sind:

Förderstufe 1: bis 3.000 Euro

  • Gefährdungsbeurteilung bei Absturzgefährdung
  • Beratung zur Absturzprävention durch Aufsichtsperson der BG BAU (oder Dienste der BG BAU)

Förderstufe 2: bis 5.000 Euro

  • Gefährdungsbeurteilung bei Absturzgefährdung
  • Beratung zur Absturzprävention durch Aufsichtsperson der BG BAU (oder Dienste der BG BAU)

Förderstufe 3: bis 10.000 Euro

  • Gefährdungsbeurteilung bei Absturzgefährdung
  • Beratung zur Absturzprävention durch Aufsichtsperson der BG BAU (oder Dienste der BG BAU)

Bei Inanspruchnahme von Förderstufe 3 besteht kein weiterer Anspruch auf Förderung im Folgejahr. Für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten liegt der Anspruch bei maximal zehn Prozent des BG-Beitrags. Wird die beitragsunabhängige Fördersumme im Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, verfällt der Restbetrag. Eine Übernahme in das Folgejahr ist nicht möglich. / GH

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