Produktvorstellungen -

Autonomer Mähroboter

Toadi ist ein autonomer Arbeitsroboter, der tagsüber den Rasen mäht und nachts mithilfe des Nachtsichtgeräts das Grundstück bewacht. Der Roboter navigiert mit Hilfe einer ­Kamera und intelligenter Software selbstständig über das Grundstück. Dabei ist kein Begrenzungsdraht erforderlich. Der Roboter kam nach vier Jahren Entwicklungszeit im März 2021 auf den Markt. Er wird in jedem Land, in dem der Roboter verkauft wird, vor Ort aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt. ­Sogenannte Toadi-Ateliers – so heißen die lokalen Produktions­zentren – ­werden in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Nordamerika eingerichtet. Gespräche mit interessierten Partnern sollen die Atelierszahl weiter steigern. Denn derzeit müssen Käufer mit einer Wartezeit von mehreren Monaten rechnen.

Nach der Installation findet das Gerät heraus, wie die zu mähende Fläche aussieht, und erstellt eine Karte davon. Dank dieser kann es navigieren und braucht keine Hilfe von außen. Wenn es keine Hindernisse gibt, kann der Roboter ein ganzes Fußballfeld mähen. In einer komplexen Landschaft muss er weitere Strecken zurücklegen und mehr Energie aufwenden. Bei derartigen Umgebungen können bis zu 4.200 Quadratmeter Fläche gepflegt werden. Ist die Grünfläche in mehrere Zonen unterteilt, die durch einen Steinweg, eine Einfahrt oder einen langen Gehweg getrennt sind, muss der Roboter erstmalig herumgeführt werden. Danach kann er sich von einer Zone in die andere bewegen. Es können auch Zonen mit Wildgras für Bienen und Schmetterlinge erhalten werden. Dafür muss dem Roboter nur mitgeteilt werden, dass er dieses spezielle Gebiet nicht mähen soll. Toadi erkennt zudem fortlaufend neue Objekte und passt sich diesen an. Mit seinen zwei geländegängigen Vorderreifen kann er sich seinen Weg auch über durchnässte Wiesen, durch unwegsames Gelände, durch kleine Pfützen und durch höheres Gras bahnen. Um ein schönes Mähbild zu erzielen, wird in geraden Linien gemäht. Dieses Verfahren trägt auch zur Effizienz bei, da dieselben Stellen nicht erneut gemäht werden. Dank dieses Ansatzes soll der Toadi bis zu 60-mal effizienter als ein klassischer Rasenroboter sein. Demnächst soll auch ein ­Mähen in Mustern möglich werden.

Mithilfe seiner Infrarot-Nachtsichtkamera kann der Roboter zudem Eindringlinge auf dem Grundstück auf bis zu 15 Meter Entfernung erkennen und aufnehmen. Diese Bilder werden dann an das Smartphone geschickt. Das Gerät verfügt ebenfalls über einen eingebauten GPS-Tracker, der nicht leicht zugänglich ist. Der Toadi gibt dann einen lauten Alarmton, wenn ihn jemand zu stehlen versucht.

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