Glas und Fassade -

Flugzeugreinigung Airbus für Politur vorbereitet

ISS, Wien bat Bösch, Puraqleen-Masterhändler für Österreich um eine Präsentation ihres Glasreinigungssystems. Hier ging es um die Außenreinigung eines Airbus 319 der Austria Airline. Der Flugzeugtyp hat eine äußerste Höhe von 18 m (Heckflosse). Bisher wurde die Außenreinigung der Flugzeuge manuell mit Hilfe eines Hubsteigers, Einwaschern und dem Feuerwehrschlauch (15 cm Durchmesser) vorgenommen. Mit dem Schlauch wurde der Airbus zum Schluss abgespült – abgezogen wurde nicht mehr.

Deshalb waren immer Wassertropfen-Rückstände auf der Flugzeugaußenfläche. Genau die waren aber nicht erwünscht, denn zum Abschluss pflegen die Mitarbeiter den Flugzeugkörper immer mit einer speziell zugelassenen Polierpaste ein. Auf die herkömmliche Arbeitsweise sind 16 Mitarbeiter zehn Stunden damit beschäftigt. Mit dem Puraqleen-System sollte eine Zeitersparnis von mindestens 60 Prozent möglich sein. Das Abspülen mit dem schweren Feuerwehrschlauch entfällt, was bei den ISS-Mitarbeitern schon mal für gute Stimmung sorgte. Mit dem Karbonstangensystem ging die Reinigung im Vergleich zur manuellen Technik leichter und schneller voran. Durch die Stangen gelangt das entmineralisierte Wasser unter 5 bar Druck zum Bürstenkopf, von wo aus es auf den Flugzeugkörper gesprüht wird und dann mit der 60-cm-Bürste bearbeitet wird.

Die Funkfernsteuerung fand bei den ISS-Mitarbeiter den meisten Anklang. Damit kann der Gebäudereiniger die benötigte Wassermenge steuern, ohne seine Tätigkeit unterbrechen zu müssen. Positiv fiel den Testern auch das geringe Gewicht der Stangen (550 g pro Element) auf. Die Stangenelemente werden aneinandergeschraubt, jeweils der entsprechenden Arbeitshöhe angepasst. „So wird kein unnötiges Stangengewicht verursacht, das nicht auch gebraucht wird“, stellte ISS–Mitarbeiter Palankovic fest. Das Ergebnis überraschte ihn und seine Kollegen sehr: Keine Tropfenrückstände wie bisher, sondern eine absolut streifen- und rückstandfreie Oberfläche.

Die Bedingungen für das Auftragen der Spezialpolitur waren nun optimal. Auch Bösch–Mitarbeiter Othmar Strobel, Niederlassungsleiter Wien, war sehr zufrieden: „Gerade die Insektenablagerungen an der Frontseite der Tragflächen lassen sich hervorragend durch diese Reinigungsmethodik entfernen“, und er ergänzte, „das entmineralisierte Wasser hat von Natur aus eine hohe Reinigungskraft und löst die Verschmutzungen hervorragend an. Besser als mit dem Hochdruckreiniger.“ Objektverantwortlicher und Gebäudereinigermeister Palankovic fasste zusammen: „Die Funkfernsteuerung, die ultraleichten Stangen bringen eine enorme Zeit- und Krafteinsparung gegenüber der bisherigen Methodik mit dem Feuerwehrschlauch.“

www.lewi.de

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