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Agria-Werke: ­Eggebrecht ­Viering ­verstorben

Eggebrecht Viering, langjähriger Geschäftsführer und Gesellschafter der Agria-­Werke in Möckmühl, ist im Alter von 73 Jahren verstorben.

Viering wuchs als Sohn des Geschäftsführers der Agria-Verkaufsgesellschaft Nord in Bad Gandersheim in Niedersachsen auf. Von Kindesbeinen an mit Agria-Maschinen beschäftigt, begann er nach verschiedenen Stationen im In- und Ausland seine Tätigkeit bei Agria 1979 als Geschäftsführer. In den ersten Jahren führte er das Unternehmen gemeinsam mit den Unternehmensgründern Erwin Mächtel und Otto Göhler.

Während einer Krise des Unternehmens erwarb Viering 1992 im Rahmen eines Management-Buy-outs die Mehrheit und schließlich alle Anteile und strukturierte das Unternehmen um. Mit Mut und Gespür für ­zukünftige Entwicklun­gen hat Viering zur aktuel­len Entwicklung des Unternehmens entscheidend beigetragen. Diese Qualitäten setzte er auch bei seinen Tätigkeiten in zahlreichen Branchengremien und beim ehrenamtlichem Engagement ein.

Die Nachfolge in dem Familienunter­nehmen ist durch seinen Sohn ­Julian Viering gesichert. Der studierte Volkswirt wurde im November 2018 Geschäftsführer, nachdem er bereits seit 2013 als Prokurist in verschiedenen Funktionen im Unternehmen tätig gewesen war. Er führt das Unternehmen gemeinsam mit Geschäftsführer Klaus Mies.

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