Homepage -

A+A 2019 geht mit Rekordergebnis zu Ende

Mit 2.121 Ausstellern (2017: 1.930) aus 63 Ländern und rund 73.000 Besuchern (2017: 67.000) ist in Düsseldorf die Fachmesse A+A 2019 zu Ende gegangen.

Belegt waren 78.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in erstmals zehn Hallen. Parallel zum Geschehen im Ausstellungsbereich fand der 36. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin statt.

Ein wichtiges Thema auf der Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten: Nachhaltigkeit. „Wer in dieser Woche hier bei uns in Düsseldorf keine Lösungen gefunden hat für die laufenden und anstehenden Veränderungen unserer Arbeitswelt, der wird sich schwer tun, diese an anderer Stelle zu finden“, sagte Wolfram Diener, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, am Ende der viertägigen Messe.

Das Angebot der Aussteller und des Rahmenprogramms mit sieben Sonderschauen und Fachkonferenzen deckte alle Aspekte einer ganzheitlichen Präventionskultur ab – von betrieblichem Gesundheitsmanagement bis zu persönlichem Schutz und Workplace Design. Auch zu sehen: Innovationen für die Digitalisierung der Arbeitswelt. Dazu gehörten Konzepte für den praktischen Einsatz von kollaborierender Robotik (Cobots) oder Exoskeletten ebenso wie smarte Lösungen für den Persönlichen Schutz - beispielsweise Apps für Gefahrenstoffmanagement, interaktive Arbeitskleidung und Virtual-Reality-Schulungsanwendungen.

Gesunde Mitarbeiter sind ein globales Ziel – das unterstrich der stabile Anteil internationaler Besucher (rund 50 Prozent), die in diesem Jahr aus 137 Ländern zur A+A reisten. Auch die ebenfalls hohe Internationalität der Aussteller spiegelt nach Einschätzung des Veranstalters das weltweite Interesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Gut 70 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland – aus Australien, China, Russland, Thailand und Indien ebenso wie aus Europa und Südafrika, Brasilien und den USA.

Ein Segment, das von dem weltweit wachsenden Bewusstsein für alle Themen rund um den Arbeitsschutz profitiert, ist das der Persönlichen Schutzausrüstungen – dem traditionell stärksten Bereich der A+A mit in diesem Jahr rund 1.100 Ausstellern. Laut aktueller Studie zum deutschen PSA-Markt vom Marktforschungsunternehmen macrom s tieg das Volumen des deutschen PSA-Gesamtmarkts von 1,92 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 2,23 Milliarden Euro im Jahr 2018. „ Der PSA-Markt profitiert weiterhin von der steigenden Bereitschaft der Unternehmen, ihre Mitarbeiter besser zu schützen und aufzuklären“, sagte Birgit Horn, Director der A+A 2019, mit Blick auf das Angebot von Schutzausrüstungen und Schutzbekleidung. Weitere begünstigende Faktoren seien der steigende Anteil älterer Arbeitnehmer, für die der Markt immer mehr Lösungen anbiete, die Implementierung moderner Assistenzsysteme in der Produktion, das wachsende Interesse für soziale und ökologische Produktionsbedingungen sowie die Entwicklung von Entsorgungskonzepten für Schutzausrüstungen.

Rund 5.200 Besucher verzeichnete der 36. Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Er wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V. (Basi) veranstaltet. „Wir freuen uns über den zunehmenden Austausch mit internationalen Besuchern, etwa aus Pakistan, Myanmar und Bangladesh, aber auch aus Osteuropa. Mit ihnen diskutierten wir über weltweit geltenden Arbeitsschutz“, sagte Basi-Geschäftsführer Bruno Zwingmann. Die Veranstaltungen im CCD Congress Center Düsseldorf waren vom ersten Tag an gut besucht – zum Beispiel, als es um Themen wie ein neues Verfahren zur Messung von Muskel-Skelett-Belastungen ging, oder um aktuelle technologische Entwicklungen, die Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben unterstützen können.

Die nächste A+A findet vom 26. bis 29. Oktober 2021 in Düsseldorf statt. / HH

© rationell-reinigen.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Log-in

* Pflichtfelder bitte ausfüllen