Dussmann wächst weiter

Der Berliner Dienstleister Dussmann hat im Geschäftsjahr 2014 erneut zugelegt. Der Gesamtumsatz stieg um 7,5 Prozent oder 139 Millionen Euro. Der in 18 Ländern verantwortete Umsatz betrug 1,98 Milliarden Euro.

Davon wurden 38 Prozent im Ausland erwirtschaftet. 1,571 Milliarden Euro entfallen auf den Bereich Service.

Das Wachstum gelang nach Unternehmensangaben weitgehend organisch. Die EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz belief sich auf 5,9 Prozent. Das operative Geschäftsergebnis stieg überproportional zum Vorjahr.

Mittlerweile beschäftigt Dussmann fast 65.000 Menschen, rund  3.500 mehr als im Jahr zuvor.

Der bedeutendste Auslandsmarkt ist Italien. Mittlerweile sind dort 14.000 Mitarbeiter beschäftigt. In Asien profitierte Dussmann von Infrastrukturmaßnahmen und dem Wachstum der Wirtschaft, vor allem in China.

Auch für das Geschäftsjahr 2015 erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung.

Im Fokus der weiteren Entwicklung stehen drei strategische Orientierungspunkte. Die Unternehmensgruppe will erstens ihr Alleinstellungsmerkmal weiter ausbauen, alle Dienstleistungen aus einer Hand mit hoher Eigenfertigungstiefe anzubieten und dafür das 70 Dienstleistungen umfassende Portfolio stetig erweitern.

Zweitens soll das Know-how in ausgewählten Branchen weiterentwickelt werden. Zu den Leistungen gehören beispielsweise die Reinigung und Versorgung von Reinräumen in der Halbleiter-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie oder Leistungen in Krankenhäusern.

Dritter strategischer Orientierungspunkt ist die weitere Internationalisierung.

Um diese Ziele zu erreichen, führte  Dussmann 2014 eine neue Form der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens ein, die den Wissenstransfer zwischen allen Landesgesellschaften und den funktionalen Bereichen unterstützt. In diesen Think-Tanks werden Produktideen entwickelt und realisiert sowie internationale Projekte bearbeitet.