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Sieben Tipps für die perfekte Weihnachtsansprache So bringen Sie Schwung in die Rede

Jetzt steht Weihnachten kurz vor der Tür und damit auch die alljährliche Weihnachtsfeier im Betrieb. rationell reinigen gibt sieben Tipps für die perfekte Weihnachtsrede.

Irgendwann zwischen Aperitif und Digestif ist der richtige Zeitpunkt für die Rede des Chefs. Damit die Rede sich nicht in weihnachtlichen Floskeln verfängt, zu lange dauert und die Anwesenden langweilt, hat der Nürtinger Rhetoriktrainer Peter Flume sieben Tipps für die Weihnachtsrede zusammengestellt.


1. Gute Reden produzieren Kino im Kopf : Eine Rede ist gut, wenn die Belegschaft interessiert lauscht. Eine Rede ist sehr gut, wenn der Redner die Zuhörer mit seinen Worten bewegt und sie in den Bann zieht.


2. Die Weihnachtsrede ist eine Festrede: Der Klang der Rede ist positiv und gehaltvoll, schließlich feiert man im Kreise der Firma. Für Kritik an Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten ist kein Platz. Allerdings: Ein schnödes "schön, dass wir alle zusammen sind", reißt niemanden von den Sitzen. Es hilft, zwei bis drei Highlights aus dem vergangenen Jahr herauszupicken, von denen keiner der Mitarbeiter denkt, dass der Chef sie bemerkt hat.


3. Persönlich werden : Der Chef muss über Dinge sprechen, die ihm am Herzen liegen. Etwas, was man bewusst erlebt hat. Verpackt in "Ich-Botschaften" kommt der Appell oder das Lob bestimmt an. Beispielsweise so: "Ich sehe, Sie haben dieses Jahr alle mit viel persönlichem Einsatz gearbeitet." Die Mitarbeiter wollen ihren Chef als Menschen erleben. Ein absolutes Dont sind Powerpoint-Präsentationen. Einzig erlaubtes Rhetorikmittel ist die Sprache.


4. Zurückschauen und in die Zukunft blicken : Gut ist ein Beispiel, an dem viele Beschäftigte involviert waren. Lob ist im Rückblick gut und wird gerne angenommen. Wichtig ist auch der Ausblick: Die Mitarbeiter wollen wissen, wie es 2008 weitergeht. Ein idealer Zeitpunkt, um den Grundstein für neue Aufgaben zu legen.


5. Fassen Sie sich kurz: 10 bis 15 Minuten Redezeit reichen vollkommen aus.


6. Loben und ehren : Gerade kleine Unternehmen sollten den Jahresrückblick nutzen, um Mitarbeiter, die neu sind, noch mal kurz vorzustellen. Kollegen, die Besonderes geleistet haben, ehren.


7. Die häufigsten Fehler: Manche Chefs verwechseln die Weihnachtsfeier mit einem Meeting. Einheizer- oder Motivationsreden sind tabu . Wirkliche Stimmungskiller sind unpersönliche Ansprachen, die bauen nämlich Distanz auf an einem Tag, an dem es eigentlich sehr besinnlich und auch persönlich zugehen soll.

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