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Niedersächsischer Unternehmenspreis für Haster

Mit pfiffigem Design zum Erfolg: Die Gebäudereinigung Haster, Langenhagen, hat den niedersächsischen Unternehmenspreis „Erfolgsfaktor Design 2016“ gewonnen.

Mit dem Preis zeichnet das niedersächsische Wirtschaftsministerium in Kooperation mit der Handwerkskammer Hannover seit 2010 Unternehmen aus, die das Thema Gestaltung von Produkt und Dienstleistung über Marketing und Kommunikation bis hin zur Unternehmenskultur beispielhaft umsetzen.

Vor allem der Webauftritt des Langenhagener Familienunternehmens mit 445 Mitarbeitern überzeugte die Jury. „Witzig, frisch, mit einer klaren und anspruchsvollen Bildsprache“, lautete das Urteil. Das Besondere: Uwe Haster führt die 1960 von den Eltern gegründete Firma seit 1995 mit seinen beiden Brüdern gemeinsam, alle drei sind Gebäudereinigermeister. Dieser Trumpf vor allem bei der Neugestaltung des Internetauftritts wurde ausgespielt: „Noch kein einziges Tor geschossen, aber schon dreimal deutscher Meister“, wird der Besucher auf der Startseite mit einem Augenzwinkern empfangen. „Noch nie hat sich ein Unternehmen dieser Branche so heiter und mit leichter Hand präsentiert“, urteilte die Jury. „Daran sollten sich Handwerksunternehmen ein Beispiel nehmen.“

Der Unternehmenspreis ist mit 3.000 Euro dotiert. Haster will das Geld an Menschen weitergeben, die schon immer gute Arbeit gemacht haben: der Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen und die Lebenshilfe Hannover. „Deren Mitarbeiter kümmerten sich unter anderem um Menschen mit Handicap und auch wichtige Themen wie Altersarmut, die derzeit angesichts der Flüchtlingsproblematik oft in den Hintergrund gerieten“, sagt Uwe Haster.

Das Portfolio der Gebäudereinigung reicht von Reinigungsarbeiten für Privat- bis hin zu gewerblichen Großkunden. Die drei Brüder haben die Aufgaben klar verteilt: Michael Haster kümmert sich um Sonderreinigungen und Großkunden, Siegfried Haster um die Privatkunden und Uwe Haster um Unterhaltsreinigung und die Außendarstellung des Unternehmens. Er freut sich, mit der Auszeichnung zeigen zu können, dass traditionsreichen Handwerksbetrieben ein frisches zeitgemäßes Corporate Design durchaus gut steht.

Um dieses zu überarbeiten, haben sich Uwe Haster und Cord Warnecke – mit seiner Firma Heine Warnecke Design verantwortlich für die Umsetzung – einfach mal die Brille des Kunden aufgesetzt: „Oft wird das Handwerk als konservativ wahrgenommen. Das wollten wir aufbrechen. Wir wollen doch auch vermitteln, dass unser Geschäft Spaß macht“, sagt Uwe Haster.

Der Designer riet ihm, den Auftritt des Unternehmens komplett auf den Kopf zu stellen – von der Visitenkarte über die Geschäftspapiere und die Internetseite bis hin zu Fuhrpark und Arbeitskleidung. Die kostenintensive Umstellung, die seit 2012 nach und nach erfolgte, habe sich gelohnt. „Die Wahrnehmung unseres Unternehmens hat sich deutlich verbessert“, sagt Uwe Haster. „Und unsere Bestandskunden sehen, dass wir uns weiterentwickeln und nicht stehenbleiben.“

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