Aktuelles Heft 2/2012

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Hans ter Pelle, Vorstandsvorsitzender Hectas Gebäudedienste.
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Hans ter Pelle, Vorstandsvorsitzender Hectas Gebäudedienste, Wuppertal

Hectas Deutschland kann die These zum vermehrten Insourcing nicht bestätigen. Wir konnten diesen Trend bisher nicht beobachten. Lediglich in speziellen Branchen, zum Beispiel im Gesundheitsbereich, entstehen vereinzelt Servicegesellschaften, die durch den Zusammenschluss mit einem Dienstleister eine steuerliche Organschaft bilden und so einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen. Das sind aber Einzelfälle, die keine allgemeine Entwicklung darstellen.

Vielmehr setzt der Mittelstand nach wie vor auf intelligente Outsourcingkonzepte und die kreative Lösungskompetenz professioneller Reinigungsanbieter. Außerdem kann eine outgesourcte Dienstleistung flexibel an die Bedürfnisse angepasst werden. Das wird gerade in Krisenzeiten auch praktiziert. Dann ist Outsourcing ein bewährtes Instrument, Kostenstrukturen zu optimieren.

Wesentlich ist auch der Aspekt Qualität: Gebäudereinigung und andere infrastrukturelle Services gehören in der Regel nicht zu den Kernkompetenzen eines Unternehmens. Die meisten Unternehmen verfügen weder über die Kapazität noch über das Know-how, um Reinigungsleistungen professionell und mit ausreichend hoher Qualität intern erbringen zu lassen. Eine moderne technische Ausstattung und Systeme des Qualitätsmanagements sind schlichtweg nicht vorhanden. Industrielle Anbieter hingegen beschäftigen qualifizierte Gebäudereinigermeister und gewährleisten die Schnittstellenkompetenz aller technischen FM-Leistungen. Zudem setzen sie innovative Reinigungstechniken und -verfahren ein, in die ein Unternehmen erst investieren müsste.

Bei überregionalen Strukturen des Kunden stellt der Dienstleister – sofern er so breit aufgestellt ist wie Hectas – einen zentralen An-sprechpartner, der für reibungslose Arbeitsabläufe sorgt.