Tennant stellte am 5. März erstmals in Deutschland das neue ech2o-Verfahren vor. Zu der Veranstaltung am Münchner Flughafen waren rund 200 Kunden und Dienstleister geladen.
Bei „ech2o – electrically activated water“ wird gewöhnliches Leitungswasser in der Reinigungsmaschine so verändert, dass es als Allzweckreiniger zu verwenden ist. Die Wasserteilchen werden mit Hilfe elektrischer Spannung und Luftsauerstoff positiv und negativ geladen. So „aktiviert“ lösen die sauren und alkalischen Teilchen organischen und anorganischen Schmutz. Das Wasser verbleibt 30 bis 45 Sekunden in diesem Zustand, bis es in seine Ursprungsform zurückkehrt.
Bei Tests über ein Dreivierteljahr mit zwölf Maschinen habe man in Schulen, Einkaufszentren, Fabriken, Krankenhäusern und in der Gastronomie sehr gute Ergebnisse erzielt, erklärte Tennant-Vertriebschef Ferdinand Franzpötter, der nach eigener Aussage zunächst skeptisch gewesen sei und nach den Grenzen des Verfahrens gesucht habe. Die Reaktionen der testenden Dienstleister reichten jedoch von „glänzend sauber“ bis „großartig auf Feinsteinzeug“, zitierte Tennant.
Da bei diesem Verfahren keine Reinigungschemie nötig ist, entfallen Kosten für Beschaffung, Transport und Lagerung der Gebinde sowie Sonderaufwand bei der Entsorgung des mit Chemie belasteten Schmutzwassers. Dazu, so Tennant, benötigten die Maschinen mit dem ech2o-System rund 70 Prozent weniger Wasser als herkömmliche Reinigungsverfahren. Im Außenbereich konnten die Gäste neue Maschinen begutachten: die Kehrmaschine S30, die Kehrsaug-/Scheuersaugmaschine M30, die Kabel-Scheuersaugmaschine T2, der Teppichreiniger Ready Space R 3 sowie das neue Sprühextraktionsgerät E5. Für einen angereisten Dienstleister hatte sich der Besuch besonders gelohnt, „Glücksfee“ Hausmeister Dornbusch zog sein Los und so konnte er eine handgeführte Scheuersaugmaschine T3 gleich mit nach Hause nehmen.