Meine Lieben, lassen Sie mich heute mit einer alten Volksweisheit beginnen: „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.“ Aber nach dem Kampf sollte nun Friede und Einigkeit eintreten.
Zu den Wahlergebnissen: Das war ganz schön spannend, aber jetzt ist das große Ereignis ja vorbei und die Ergebnisse sind letzten Endes alles andere als überraschend.
Es war ein in dieser Härte und Manier noch nie da gewesener Wahlkampf besonders in Wien und NÖ , wobei genau das eingetreten ist, was ich euch schon vor Monaten vorhergesagt habe, ich erinnere euch nur an meine zwei letzten Überschriften: „Fachlich scheint ein Neubeginn bevorzustehen“ (Jänner) und „Wahltag ist Zahltag, besonders in Wien“ (Februar).
Wie wahr, wie wahr. Beides ist nun eingetroffen, trotzdem meine ich nun ich bin ja eine gute Fee , dass wir alle letzten Endes im gleichen Boot sitzen und die Branche als Ganzes verteidigen sollten und gemeinsam nun den Erfolg für alle erkämpfen müssen – und nicht eine Politik der verbrannten Erde, so wie es wohl in Wien und NÖ vereinzelnd geschehen ist, machen sollten.
Es können nicht immer alle einer Meinung sein, aber die Differenzen sollten kultiviert und mit Niveau ausgetragen werden und nicht mit einen Vernichtungsfeldzug enden.
Eure Putzfee meint, dass Einigkeit uns wohl am stärksten macht, und es ist nun Zeit, diese Einigkeit auch nach außen zu zeigen.
Erfreulich ist es aber doch, dass nun die Tricksereien, die Schläge unter der Gürtellinie und die Attacken gegen alle, die eine andere Meinung vertreten, beendet sind. Zuletzt wurde ja Exponenten aus dem bürgerlichen Lager in Wien und NÖ eine achtseitige Schmähschrift gewidmet, die so tief unter der Gürtellinie angesiedelt war, dass selbst gutmeinende und barmherzige Mitglieder der Gebäudereinigerzunft, die noch einen versöhnlichen Abgang vom obersten Gebäudereiniger angestrebt hatten, es vor Schreck die Sprache verschlug.
Na gut, scheiden tut weh, das wissen wir alle, ich meine aber doch, dass man es mit Würde tun könnte, denn alle wollen letzten Endes Frieden
und Einigkeit und es würde alle freuen, wenn man die Verdienste, die zweifelsohne auch vorhanden sind, würdigen könnte.
Aber lasst uns an die Zukunft denken, das Wahlergebnis ist in den Bundesländern recht einheitlich – für den Wirtschaftsbund gut gelaufen, wobei in Wien das Ergebnis von der Liste Komarek mit zehn Mandaten als Sensation gewertet werden kann und ein starkes Signal für Veränderung ist.
In NÖ haben sich der Landesinnungsmeister und sein Team hervorragend geschlagen und wurden voll für den tollen Einsatz und das Engagement belohnt mit einem Ergebnis, welches sensationell gut ist.
Auch in Oberösterreich brachte eine bekannte Dame ein tolles Ergebnis nach Hause und Tirol mit dem Innungsmeister hat ein auch für Tirol einzigartiges gutes Ergebnis gebracht.
Das Burgenland ist fest in der Hand des Innungsmeisters und Salzburg wird wohl wieder seine bewährte Dame als Frontfrau in die Ausschüsse
senden.
In der Steiermark war der Landesinnungsmeister der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger erfolgreich, Vorarlberg war auch eine klare Sache und Kärnten hat auch nicht wirklich überrascht.
Nun geht’s darum, unsere Zukunft für die nächsten fünf Jahre zu gestalten und eine tragfähige Führung in den Landesinnungen und auch in der Berufsgruppe und in der Bundesinnung zu finden.
Ich bin sicher, dass die neue Führung der Berufsgruppe und der Innung nach außen eine starke einheitliche Innung präsentieren kann.
Abschließend wünsche ich meiner Leserschaft noch einen erfolgreichen Monat.
Nicht vergessen: Meine E-Mail-Adresse für Stimmen und Kommentare, für Lob und Kritik dieputzfee@gmx.at.
Eure Infos werden wie immer vertraulich behandelt.
Bis zum nächsten Mal – und immer sauber bleiben, eure Putzfee.