Die Kötter Unternehmensgruppe (Essen) konnte sich nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr in einem schwierigen Marktumfeld behaupten. Trotz Wirtschaftskrise blieben Umsatz und Mitarbeiterzahl stabil. Der Umsatz der bundesweit tätigen Dienstleistungsgruppe lag im Jahr 2009 bei 280 Millionen Euro. Das Familienunternehmen beschäftigt 12.400 Mitarbeiter.
Zuwächse erzielte die Sparte Security (Sicherheitsdienste, Geld- & Wertdienste sowie Sicherheitstechnik) anders als die Sparten Cleaning (z.B. Unterhalts-, Glas-, Industriereinigung) und Personalservice (u.a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe). „Trotz des konjunkturbedingten Rückgangs sehen wir beide Sparten für die Zukunft gut positioniert. Sie behaupteten sich deutlich besser als der Branchenschnitt“, sagt Geschäftsführer Friedrich P. Kötter.
Zum Plus in der Sparte Security trugen neue Projekte wie die 2009 in Betrieb gegangenen Justizvollzugsanstalten Burg (Sachsen-Anhalt) und Offenburg (Baden-Württemberg) bei. Kötter übernimmt dabei nicht-hoheitliche Justizdienstleistungen wie Gebäudemanagement mit Reinigungsdiensten, Dienst an der der Außenpforte oder Gefangenenverpflegung. 200 neue Arbeitsplätze sind dadurch entstanden. „Gerade von diesen Spezialdienstleistungen und PPP-Projekten versprechen wir uns Wachstumspotenziale“, erklärt Friedrich P. Kötter. Für die Zukunft erwartet er bei entsprechender wirtschaftlicher Erholung – weitere Impulse von den Systemlösungen (Security, Cleaning, Personalservice) sowie ein Comeback der Zeitarbeit. In Augsburg und Würzburg hat Kötter Security im vergangenen Jahr zwei weitere Niederlassungen eröffnet. Insgesamt unterhält die Unternehmensgruppe nun 85 Niederlassungen an mehr als 50 Standorten in Deutschland.