Du merkst, dass du in der Berufsschule nicht richtig mitkommst? Warte nicht so lange, bis du den Anschluss völlig verloren hast. Denn schließlich willst du die Abschlussprüfung ja bestehen. Nimm lieber Nachhilfeunterricht in Anspruch. Die Kosten dafür kann die Bundesagentur für Arbeit übernehmen – im Rahmen der „ausbildungsbegleitenden Hilfen“ (abH).
Das Programm sieht einen individuellen Förderplan für dich vor – mit mindestens drei Stunden Nachhilfe pro Woche in Theorie und Praxis. Dazu gehören auch die Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen oder Nachhilfe in Deutsch. Die Termine werden mit dir abgesprochen. In der Regel liegen sie außerhalb der betrieblichen Ausbildungszeit.
Ob du die Möglichkeit hast, teilzunehmen, erfährst du in der Berufsberatung der Agentur für Arbeit an deinem Wohnort. Wenn das so ist, musst du einen Antrag auf Förderung stellen. Beiliegen muss in jedem Fall eine schriftliche Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebs.