Hinter Gies Dienstleistungen liegt ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009. Der Umsatz kletterte um 6,35 Prozent auf 74,7 Millionen Euro. Für Zuwachs sorgten vor allem Dienstleistungen für Kliniken und Senioreneinrichtungen.
Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise konnten die Unternehmensziele erreicht werden. „Entscheidend für das Bestehen im stark umkämpften Markt ist, dass Konzepte ständig weiterentwickelt und neue Ideen generiert werden“, sagt Geschäftsführer Helmut Gies. Als Antwort auf einen enger gewordenen Markt weitet Gies seit 2008 das Verkaufsgebiet aus. Außerdem wurden die Serviceangebote für Kliniken und Senioreneinrichtungen optimiert.
Fast zwei Drittel der Umsätze (45 Millionen Euro) stammen aus Dienstleistungen (Catering, Gebäudereinigung, Haustechnik, Pflege- und Funktionsdienste) für Kliniken und Senioreneinrichtungen. Gies ist derzeit in mehr als 80 Kliniken und Senioreneinrichtungen tätig. Das Geschäftsmodell gemeinsamer Servicegesellschaften mit Trägern aus dem kommunalen, konfessionellen, gemeinnützigen und privaten Bereich wuchs dabei um 9,3 Prozent.
Mit dem Katholischen Klinikum Mainz und dem Klinikum Landau konnte das Unternehmen im Bereich Gebäudereinigung im vergangenen Jahr zwei größere Kliniken als Kunden gewinnen. Mit dem Studentenwerk Frankfurt wurde 2009 die Servicegesellschaft MainSWerk gegründet. Gies verantwortet zurzeit 15 Gesellschaften nach dem Modell „51/49 Prozent“.
Das zweitstärkste Segment sind Dienstleistungen für Industrie und Verwaltungen (14,7 Millionen Euro, minus 1,5 Prozent), gefolgt von Dienstleistungen für Universitäten, Schulen und Bildungseinrichtungen (sieben Millionen Euro, minus 11,5 Prozent infolge eines Auftragsverlusts). Der Bereich Glasreinigung, Grund- und Sonderreinigung schlägt mit 2,4 Millionen Euro (plus fünf Prozent) zu Buche.
Bundesweit beschäftigt das familiengeführte Unternehmen mit Sitz im hessischen Stadtallendorf in elf Niederlassungen rund 4.300 Mitarbeiter.