Aktuelles Heft 2/2012

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Richtige Händehygiene schützt

Heft 1/2010
 
 
Richtige Händehygiene schützt
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Mit Wasser und Seife lassen sich 99,9 Prozent der Influenzaviren A/H1N1 von den Händen entfernen.
Bild: Irisblende.de
Autor: Irisblende.de

Eine neue Studie beweist: Mit Wasser und Seife lassen sich 99,9 Prozent der Influenzaviren A/H1N1 von den Händen entfernen. Durch 20-sekündiges Händewaschen mit handelsüblicher Waschlotion lassen sich 99,9 Prozent der H1N1-Viren von den Händen entfernen so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Labor Professor G. Enders. Damit wurde wissenschaftlich die hohe Wirksamkeit des Händewaschens bei der Vorbeugung gegen die Schweinegrippe nachgewiesen. Hinsichtlich der hygienisch optimalen Handtrocknung zeigte die Untersuchung identische Ergebnisse für Einmalhandtücher aus Stoff oder Papier: Stoff- oder Papierhandtücher sind daher aus hygienischer Sicht gleichwertig. CWS-boco weist darauf hin, dass Stoffhandtuchsysteme jedoch zusätzliche ökologische Vorteile böten.

Influenzaviren, wie das H1N1-Virus, werden nicht nur durch Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Husten oder Niesen, übertragen. Grössere Tröpfchen kontaminieren Oberflächen und die Influenzaviren gelangen dann über die Hände in Nasen-, Augen- oder Mundschleimhäute. Im Gegensatz zur Tröpfcheninfektion kann das Weiterreichen der Influenzaviren von Hand zu Hand durch ein schnelles Inaktivieren der Influenzaviren auf den Händen vermieden werden. Die Untersuchung von Privatdozentin Dr. Maren Eggers, Abteilung Virologie des Labor Professor G. Enders in Stuttgart, zeigte, dass nach dem Händewaschen kein Influenzavirus A/H1N1/Brisbane mehr nachweisbar war. Händewaschen stellt daher wahrscheinlich eine wichtige antipandemische Massnahme dar.