Handwerker und Öffentlichkeitsarbeit - da liegt nach wie vor einiges im Argen. Das Gebäudereiniger-Handwerk ist da keine Ausnahme. „Was wir tun, interessiert doch die Öffentlichkeit nicht“. Oder: „Wir haben nichts zu sagen“ – das sind oft Antworten, wenn man sich mit Dienstleistern über Öffentlichkeitsarbeit unterhält. Und wenn sich im einen oder anderen Unternehmen die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass man durchaus etwas tun sollte und auch könnte, kommt schnell das nächste falsche Argument: „Öffentlichkeitsarbeit ist viel zu teuer, das könnten wir uns nicht leisten.“ Viele Irrtümer, mit denen dringend aufgeräumt werden muss.
Zum einen lassen sich immer Aufhänger finden, an denen Dienstleister ihre Botschaft festmachen können. Nur ein Beispiel: Wenn, wie zurzeit, die mangelhafte Hygiene in vielen Krankenhäusern in den Medien thematisiert wird, kann der Dienstleister diese Missstände aufgreifen. Und mit der Darstellung seiner Leistungen der besorgten Öffentlichkeit aufzeigen, wie sein modernes und leistungsfähiges Unternehmen dazu beitragen kann, Infektionsrisiken für Patienten deutlich zu senken.
Das schafft Vertrauen und trägt dazu bei, das nach wie vor häufig unterschätzte Gebäudereiniger-Handwerk in ein anderes Licht zu stellen. Mit positiven Auswirkungen auf den eigenen Betrieb. Und das nicht nur mit einer Wirkung nach außen, sondern auch nach innen. Denn gute Öffentlichkeitsarbeit hilft nicht nur, Krisen entgegenzuwirken oder neue Kunden zu gewinnen, sie wirkt auch motivierend auf die eigenen Mitarbeiter: Sie sind stolz darauf, in einem Unternehmen zu arbeiten, über das in den Medien positiv berichtet wird. Übrigens: Auf dem Zukunftsforum Gebäudedienste in Wiesbaden (29. bis 30. September 2010) können Sie sich im Workshop „Werbung und PR für Gebäudedienstleister die besten Strategien“ genau zu diesem Thema ausführlich informieren.
Bliebe noch der Irrtum auszuräumen, Öffentlichkeitsarbeit sei viel zu teuer. Nahezu alle Dienstleister sind in regionalen Medien mit Anzeigen vertreten, sie werben auf Verkehrsmitteln oder treten als Sponsoren auf das kostet in der Regel ein Vielfaches dessen, was Sie für die Unterstützung durch einen Profi für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausgeben müssen. Allerdings sollten Sie Ihrem neuen Partner genau auf die Finger gucken und bis ins Detail abfragen, was Sie für das ausgehandelte Honorar an Leistungen bekommen. Vor allem sollten Sie sich zeigen und belegen lassen, welche Kontakte zu den für Sie wichtigen Medien bestehen und welche Veröffentlichungen für andere Kunden schon erzielt wurden.
Denn nur, wenn Sie hier den richtigen Partner finden, lässt sich das Potenzial, das in Ihrem Unternehmen steckt, auch wirklich nutzen.
Einen Versuch sollte es Ihnen allemal wert sein.
Ihr Peter Hartmann