Meine Lieben, na Gott sei Dank – jetzt ist das ganze Wahlbrimborium endlich vorbei. Die einzelnen Innungen, die Bundesinnung sowie die Berufsgruppe haben sich konstituiert und praktisch in allen Bereichen eine Verjüngung durchgeführt. Zum Teil recht radikal, aber es soll auch ein Neubeginn sein und gerade in Wien und in der Bundesinnung tut frisches Blut ganz gut.
Nun weht ein neuer Wind und mit frischer Energie geht es vorwärts. Dazu darf man allen Beteiligten viel Glück, Erfolg und auch viel diplomatisches Geschick wünschen.
Wie schon in der letzten Ausgabe angeführt und aufgezählt, liegt ein Berg von nötigen Änderungen und Reformen vor uns. Dies sollten wir die neue Mannschaft in Ruhe und endlich in Eintracht angehen lassen. Von den Bundesländern kommt das – zum Teil stürmische – Verlangen nach mehr Mitbestimmung, welches sich zum Teil ja bereits in der Wahl der Bundesinnungsführung widergespiegelt hat.
Jetzt, wo diese Querelen endlich vorbei sind, beginnt die eigentliche Arbeit und man darf gespannt sein, wie sich das neue Team der Herausforderung stellen wird.
Jedenfalls ist gewährleistet, dass in diesem Bundesinnungsausschuss nun die Gebäudereiniger, wie von vielen meiner Leser gefordert, ein wesentlich größeres Gewicht haben als in den früheren Jahren – sie haben das Heft nun eigentlich in der Hand. Dies bedeutet aber auch mehr Verantwortung und Reife – mal sehen, was daraus wird. Wie so oft hat auch hier eure Putzfee das richtige Gespür gehabt und die Voraussagen sind wieder einmal punktgenau eingetroffen.
Also lassen wir sie mal arbeiten und schauen, was bewegt wird!
Ich kann sagen, ich bekomme viele Mails, die genau diese Stimmung widerspiegeln. So bleibt zu hoffen, dass wir diesmal in einen arbeitsreichen und hoffentlich auch erfolgreichen Herbst gehen werden, weil – so, wie ich schon ausgeführt habe – eine Menge wichtiger Dinge angepackt werden müssen. Dies bedeutet, dass sich die Länder – auch wenn wir einen Föderalismus leben – einig sein müssen.
Wien und Niederösterreich stellen ja fast zwei Drittel aller Mitgliedsbetriebe und hier eine gemeinsame
Achse zu bilden, war – glaube ich – auch der Wunsch aller anderen Bundesländer.
Die demokratische Reife der Innungen wurde schon damit bewiesen, dass der Bundesinnungsmeister ein Oberösterreicher und je einer seiner Stellvertreter ein Burgenländer und ein Wiener ist. Diese wurden einstimmig gewählt, also auch von den zu kurz gekommenen Bundesländern, die damit bewiesen haben, dass sie auch zu Gunsten der gemeinsamen Sache, eigene Interessen hintanstellen. So soll es auch sein – nur darf das nicht überstrapaziert werden. Hier wird noch eine Menge Diplomatie nötig sein. Also lasst uns hoffen, dass es in diesem gemeinsamen Geist auch weitergeht.
Die letzten News sind, dass Mitte September ein Treffen mit den wichtigsten Gebäudereinigern auf internationaler Ebene stattfinden wird, es ist die Fiden Tagung, wo auch speziell mit unseren deutschen und italienischen, aber auch unseren östlichen Nachbarn besonders den Ungarn, gesprochen werden wird. Jetzt, wo ein neuer Wind weht, wird auch hier eine Internationalisierung der Beziehungen angestrebt, wie sie schon seit Jahren, z.B. durch Niederösterreich, praktiziert wird. Nun wird das wohl auf Bundesebene gestellt werden.
Wenn Ihr Anregungen und Beschwerden habt, sendet mir diese bitte an meine E-Mail-Adresse: dieputzfee@gmx.at. Eure Infos werden – wie immer – vertraulich behandelt!
Bis zum nächsten Mal – und immer sauber bleiben! Eure Putzfee.