Aktuelles Heft 9/2010

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Vorsicht Grippe!

Händewaschen als vorbeugende Maßnahme

Heft 3/2007
 
 

Die Grippesaison hat uns wieder. Richtiges Händewaschen und gründliches Abtrocknen kann das Infektionsrisiko reduzieren – gerade Mitarbeiter im Catering müssen diese vorbeugende Maßnahme ernst nehmen.

Da Grippeviren als Tröpfchen-Infektion beim Niesen und Husten übertragen werden, haben Erkrankte immer Viren auf ihren Händen. Eine beim Husten vor den Mund gehaltene Hand schützt die Umstehenden, doch bleiben die Viren an ihr haften. Auch beim Schnäuzen in ein Taschentuch bleiben immer Viren an den Händen zurück. Über Kreuzkontaminationen können die Viren beispielsweise auch über Händeschütteln an andere weitergegeben werden. Händewaschen reduziert die Anzahl an Keimen, Bakterien und Viren an den Händen. Wichtig ist auch das gründliche Abtrocknen, denn erst durch den Trocknungsvorgang mit saugenden Materialien werden die Keime auf den Händen reduziert.

Gründlich getrocknete Hände bieten zudem Keimen keinen Nährboden zur Vermehrung. In öffentlichen Toiletten sind Einmalpapierhandtücher besonders gut zur Händetrocknung geeignet, denn sie nehmen die Feuchtigkeit sehr gut auf. Ein weiterer Vorteil: Nach einer Studie des TÜV Rheinland verringern Papierhandtücher die Keimzahl auf den Händen um 24 Prozent. Bei der Textilrolle gibt es nur eine Verminderung um 4 Prozent. Beim Heißlufttrockner steigt die Keimzahl sogar um 117 Prozent. Mit wenig Zeit- und Kostenaufwand kann Händewaschen und -abtrocknen das Infektionsrisiko um ein Vielfaches verringern.

Quelle: Tork


 
 

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