Aktuelles Heft 5/2012

Aktuelles Heftcover 5/2012

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Branchenspiegel als Stimmungsbarometer

Heft 8/2010
 
 

»Die deutschen Dienstleister blicken
wieder mit Zuversicht nach vorne.«


Die Auftragsbücher sind gefüllt, die Industrieproduktion nimmt wieder Fahrt auf und die Bundesagentur für Arbeit kann positive Entwicklungen am Arbeitsmarkt vermelden.

Die Wachstumsprognosen sind zudem in den zurückliegenden Wochen einmal mehr nach oben korrigiert worden: Die deutsche Wirtschaft präsentiert sich momentan in einer guten Verfassung, die Mienen hellen sich auf.

Ist die Krise endgültig überstanden? Über die Antwort streiten sich Wirtschaftsfachleute – dennoch halten Experten des Bundesverbandes deutscher Banken ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent im Jahresdurchschnitt für realistisch.

Insgesamt also eine Entwicklung, die positiv stimmen sollte.

Und eine Entwicklung, die auch durch die Aussagen der Gebäudedienstleister, die sich an der jährlichen Umfrage von rationell reinigen beteiligten, bestätigt wird. Mehr als
60 Prozent der Dienstleister sprechen von positiven bis sehr positiven Perspektiven. Und das, obwohl viele Unternehmen mit noch immer rückläufigen Reinigungsintervallen konfrontiert sind. Die deutlich verbesserte Stimmung in den Betrieben zeigt sich auch in einer gestiegenen Investitionsbereitschaft (Details dazu in dieser Ausgabe ab Seite 56).

Beteiligt haben sich an der Umfrage Betriebe jeglicher Größenordnung. Damit spiegelt die Umfrage, wenn auch nicht repräsentativ, den Gebäudereinigungsmarkt in Deutschland wider. Hier reicht das Spektrum von Großunternehmen, die als Komplettanbieter auftreten, bis hin zu Kleinbetrieben, die sich mit Spezialangeboten in Nischen gut eingerichtet haben. Insofern dienen die Aussagen der Dienstleister nicht nur als Branchenspiegel, sondern auch als Stimmungsbarometer.

Dabei war der Ansatz seinerzeit, die erste Umfrage starteten wir im Jahr 1995, ein völlig anderer. Zielsetzung war ursprünglich, für den deutschen Markt endlich aussagekräftige Zahlen zu bekommen: über Umsätze, Mitarbeiterzahlen oder auch die Leistungspalette.

Diesem Ziel sind wir im Laufe der Jahre immer ein gutes Stück nähergekommen. Um es ganz zu erreichen, müssten allerdings noch viel mehr Unternehmen bereit sein, sich in die Karten schauen zu lassen. Denn nach wie vor „mauern“ etliche Unternehmen; wollen zwar in die Übersicht aufgenommen werden, die geforderten Auskünfte allerdings nicht geben.

Schade eigentlich. Denn wir wissen aus den Reaktionen nach Veröffentlichung der Umfrage, dass viele Auftraggeber sich eine erste Orientierung eben über die Umfrage „Gebäudedienste in Deutschland“ verschaffen.

Da sollten Sie nicht fehlen!

Ihr Peter Hartmann