Aktuelles Heft 5/2012

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Größtes Dialysezentrum Europas

Barmherzige Brüder im Dienste am Patienten

Heft 9/2010
 
 
Barmherzige Brüder im Dienste am Patienten
Fotostrecke: (3 Bilder)
Müslim Ceka, Ivan Jukic, Friedrich Egger und Mike Unger im Patientenzimmer des Dialysezentrums Wien.
Bild: Piepenbrock

Nach nur 15 Monaten Bauzeit wurde Anfang Dezember 2009 das Dialysezentrum Donaustadt in Wien seiner Bestimmung übergeben. Die Einrichtung des Ordens der Barmherzigen Brüder, der Gemeinde Wien, der Wiener Gebietskrankenkasse und des Wiener Krankenanstaltenverbunds gehört damit weltweit zu den größten Dialysezentren. Mit einem innovativen Servicekonzept und langer Erfahrung in der Krankenhausreinigung konnte sich Piepenbrock als Dienstleister im Dialysezentrum Donaustadt etablieren.


Neue Herausforderungen brauchen neue Ideen. Das zeigt das Dialysezentrum Donaustadt in Wien. Bei Errichtung und Betrieb fanden Wiener Krankenanstaltenverbund, Wiener Gebietskrankenkasse und der Orden der Barmherzigen Brüder zu einer wegweisenden, innovativen Zusammenarbeit öffentlicher und privater Institutionen. Gemeinsames Anliegen war die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Nierenversagen im Raum Wien.

Denn Dialysepatienten hatten es in den vergangenen Jahren schwer. Immer wieder kam es durch die kontinuierlich steigende Patientenzahl zu Engpässen und oft war eine Behandlung nur in den späten Nachtstunden möglich. „Um dieser Situation Abhilfe zu schaffen, haben sich die Gemeinde Wien, der Wiener Krankenhausverbund, die Gebietskrankenkasse sowie der Konvent der Barmherzigen Brüder zu einer engen Kooperation zusammengefunden“, erklärt Direktor Ivan Jukic, MAS, vom Wiener Dialysezentrum. In einem ersten Schritt wurde 2007 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2 eine Dialysestation eingerichtet. Dann wurde in 15-monatiger Bauzeit das verkehrsgünstig gelegene Dialysezentrum Donaustadt errichtet und im Dezember 2009 eröffnet.

Zwei Behandlungsebenen mit je zwei Stützpunkten

„Im Dialysezentrum Donaustadt verfügen wir über zwei Behandlungsebenen mit je zwei Stützpunkten, die nach den Heiligen bzw. Seligen Barmherzigen Brüdern Eustachius Kugler, Benedikt Menni, Richard Pampuri und Johannes von Gott benannt sind“, so Direktor Ivan Jukic. Die Ebenen sind mit hellen Zwei- und Vier-Bett-Zimmern sowie mit den neuesten Dialysegeräten ausgestattet. Rund 430 Patienten können dort im Endausbau an 72 Dialyseplätzen behandelt werden. Im Erdgeschoss befinden sich der Verwaltungsbereich sowie die Versorgungsebenen mit dem Seminarraum. Direktor Ivan Jukic: „Damit können wir die Versorgung der Dialysepatienten auch langfristig sicherstellen.“ Die Zielsetzung des Zentrums orientiert sich am Leitsatz des heiligen Johannes von Gott, dem Ordensgründer der Barmherzigen Brüder: „In den Funktionsbereichen die bestmögliche Pflege, Betreuung und Versorgung auf dem Stand der jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse anzubieten und dies unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, Herkunft, Kultur und sozialem Status sowie unabhängig vom körperlichen oder geistigen Zustand der zu betreuenden Menschen.“

Innovatives Reinigungskonzept

„In der Ausschreibung der Reinigungsdienstleistung haben wir uns im Dialysezentrum Donaustadt für Piepenbrock entschieden, weil das Unternehmen über langjährige Erfahrung in der Krankenhausreinigung verfügt und neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auch ein sehr innovatives, flexibles Reinigungskonzept bietet“, erinnert sich Direktor Ivan Jukic. Das Management des Dialysezentrums Donaustadt kann Leistungen auf Bedarf individuell abrufen. „Das heißt, der Kunde kann zu den definierten Grundleistungen weitere Reinigungsdienstleistungen je nach Auslastung des Dialysezentrums Raum für Raum ordern“, konkretisiert Mike Unger, Projektleiter Gesundheitswesen von Piepenbrock, der immer in persönlichem Kontakt zur Leitung des Wiener Dialysezentrums steht. Das ist natürlich besonders in der Anlaufphase einer so großen Einrichtung von Bedeutung. „Denn die flexible, bedarfsorientierte Leistungserbringung wird monatlich abgerechnet und führt so zu einer auslastungsbezogenen, transparenten Kostenstruktur“, ergänzt Friedrich Egger, Geschäftsführer Piepenbrock Austria.

Hohe Anforderungen an die Hygiene

Die Anforderungen an die Hygiene in den Behandlungsbereichen sind hoch und entsprechen denen in der klassischen Krankenhausreinigung. Neben der Unterhaltsreinigung auf den Ebenen wird von Piepenbrock auch die Reinigung in den sensiblen Dialysebereichen erbracht. „Unsere Mitarbeiter werden daher laufend geschult und auch von der Hygieneabteilung des Dialysezentrums Donaustadt unterwiesen“, so Mike Unger, der wie in allen Objekten im Gesundheitsbereich großen Wert auf personelle Kontinuität legt.Gereinigt wird im Dialysezentrums Donaustadt mit dem Drei-Farben-System und umweltfreundlichen Reinigungsmitteln. „Der korrekte Umgang mit den Reinigungsmopps sowie die Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften wird von mir laufend kontrolliert“, versichert Mike Unger, der rund 20 Jahre Erfahrung in der Krankenhausreinigung hat und das Reinigungsteam von Piepenbrock leitet. „Ich bin mit dem Reinigungssystem von Piepenbrock und mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden und freue mich im Interesse unserer Patienten auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, schließt Direktor Ivan Jukic vom Dialysezentrums Donaustadt in Wien.

Piepenbrock | thomas.mayrhofer@rationell-reinigen.at